iPad Camera Connection Kit: So funktioniert es

02. Jul 2012 | 13:07 Uhr | 4 Kommentare

Als Apple im Januar 2010 die erste iPad Generation vorstellte, hatte der Hersteller direkt auch ein paar Zubehörteile im Gepäck. Eins dieser neuen Zubehörteile war und ist das Apple iPad Camera Connection Kit. Auf dem Weg zur Post-PC Ära hält Apple nicht nur Software (iWork und iLife für iOS) parat, sondern stellt dem Anwender auch Zubehör für das iPad zur Verfügung.

Seit der Einführung des iPad Camera Connection Kits vor zwei Jahren hat sich am Design und an der Funktionsweise nichts verändert. Das Kit, welches zum Preis von 29 Euro im Apple Online Store angeboten wird, beinhaltet zwei Adapter und somit zwei Möglichkeiten zum Importieren von Fotos und Videos auf das iPad. Insbesondere zur Urlaubszeit bei Reisen in ferne Länder ist es eine gute Möglichkeit, die geschossenen Fotos einer Digitalkamera auf das iPad zu überspielen und diese per Mail an Freunde und Bekannte zu schicken oder einfach nur zu sichern.

Der erste Adapter ist der sogenannte Camera Connector, dieser verfügt über eine USB-Schnittstelle und ihr könnt über ein separates USB-Kabel eure Kamera oder ein iPhone direkt mit dem iPad verbinden. Über diesen Weg könnt ihr eure Kamera an das iPad anschließen, ganz egal, ob dieses über eine SD-Karte, Compact-Flash-Karte oder sonstige Speicherkarte verfügt. Darüberhinaus könnt ihr an dem USB-Port weitere Zubehörartikel verwenden, dazu später mehr.

Der zweite mitgelieferte Adapter bietet einen SD-Kartenleser. In diese Schnittstelle könnt ihr die SD-Karte eurer Kamera direkt einlegen und so Fotos und Videos importieren.

So funktioniert es

  • Adapter mit dem Dock-Anschluss des iPads verbinden
  • wahlweise SD-Karte einlegen oder Kamera mittels USB-Kabel verbinden
  • Foto-App auf dem iPad öffnet sich automatisch
  • Fotos der SD-Karte bzw. der Kamera werden angezeigt
  • Nun könnt ihr durch das Antippen mehrerer Fotos eine bestimmte Auswahl importieren oder alle Fotos auf das iPad kopieren

Sonstiges
Die USB-Schnittstelle des Apple iPad Camera Connection Kit bietet neben dem Anschluss einer Kamera noch weitere Optionen. So könnt ihr z.B. eine kabelgebundene Tastatur, ein Mikrofon oder ähnliche externe USB-Geräte anschließen. Das Apple iPad Camera Connection Kit ist mit allen bisherigen iPad-Generationen kompatibel, am iPhone funktioniert es jedoch nicht.

Tipp
Solltet ihr noch nach einer Möglichkeit für den umgekehrten Weg suchen, so empfehlen wir euch das iFlashDrive (16GB Speicherkapazität | 32GB Speicherkapazität) für iPhone, iPad und iPod touch. Der i-FlashDrive ist ein MFI-Zertifiziertes Apple-Zubehörprodukt. Es handelt sich um einen externen Speicher für Apple Geräte. Es ist der erste und einzige externe Speicher für iPhone & Co auf dem Markt und darüber hinaus von Apple Lizenziert. Mithilfe der kostenlosen i-FlashDrive App aus dem Appstore ist es möglich den externen Speicher zu lesen und zu beschreiben. So können beinahe alle Daten vom Gerät auf dem externen Speicher gesichert werden.

Hier findet ihr das iPad Camera Connection Kit im Apple Store

---
Wollt ihr in Sachen Apple News auch zukünftig immer "up to date" sein? Dann folgt uns einfach auf Twitter oder klickt den "Gefällt mir" Button auf der Macerkopf Facebook Seite. Natürlich darf es auch ein +1 bei Google+ sein. Bei App.net sind wir auch vertreten.
---

4 Kommentare

  • Marc

    Cooles Teil!

    02. Jul 2012 | 15:13 Uhr | Kommentieren
  • KlausK

    Ich habe mal eine Frage zum folgende Szenario: Ich habe Bilder mit der DSLR im RWA Format (Bildergröße um die 25MB) genmacht und spiele diese via Conection Kit aufs iPad. In welchem Format werden dann diese Bilder auf dem iPad abgelegt? Als RAW wie sie aus der Kamera kommen oder werden diese Recourcenschoned als JPG konvertiert?

    02. Jul 2012 | 16:09 Uhr | Kommentieren
    • Cognac

      Sowohl RAW als auch JPG werden abgespeichert und können auf dem iPad gesichtet werden. RAW natürlich mit Geschwindigkeitseinbußen wegen Dateigröße. Es ist ja nirgends ein RAW-Konverter integriert (Kamera oder iPad), so dass der Nutzer selber steuern kann, welche Formate er ablegt. Das Überspielen und die Konvertierung kann dann zu Hause am heimischen Rechner durchgeführt werden. Mit Canon RAW funktioniert es reibungslos.

      02. Jul 2012 | 16:34 Uhr | Kommentieren
  • Lindy

    Noch ein Tipp:
    Bilder lassen sich auch vom USB-Stick überspielen, wenn die Bilder dort in einem Verzeichniss DCIM sind.

    02. Jul 2012 | 20:32 Uhr | Kommentieren

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


4 + = zwölf

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Kontakt

Über dieses Formular könnt ihr direkt mit uns in Kontakt treten. Tipps, Gerüchte, Anregungen? Immer her damit.




Captcha: 4+3=? 

Facebook

Google+