Apples Druck auf Foxconn sorgt für Optimierung der Arbeitsbedingungen

28. Dez 2012 | 15:29 Uhr | 3 Kommentare

Nach einer intensiven Prüfung einer Autorengruppe der renommierten New York Times beim Apple-Auftragshersteller Foxconn ist festzustellen, dass erhebliche Verbesserungen für die Arbeitnehmer geschaffen wurden.

Zu dieser Erkenntnis kommen die NY Times-Journalisten Keith Bradsher und Charles Duhigg in einem Bericht aus der Reihe iEconomy, der nun publiziert wurde. Bereits im März 2012 sorgte das Team für Aufsehen, als gravierende Mängel im Bereich des Arbeitsschutzes beim taiwanischen Unternehmen Foxconn erkannt und veröffentlicht wurden. Dies sorgte damals dafür, dass ein ranghoher Mitarbeiter von Apple ein wichtiges Meeting mit einer Führungskraft von Foxconn arrangierte, in dem man jene Punkte diskutierte. Man kam dabei zu dem Ergebnis, dass Foxconn eine Reihe weitreichender Reformen durchführen wird, die unter anderem die Reduzierung der zu leistenden Arbeitsstunden der Arbeitnehmer sowie die Steigerung der Löhne nach sich ziehen sollten. Einige weitere kleinere Optimierungen wurden ebenso vereinbart.

Im nun veröffentlichten Bericht wird geschildert, dass viele Veränderungen seit dieser Aktion im Frühjahr 2012 in Kraft getreten sind, die man vereinbart hatte. Dies belegen die Recherchen der Journalisten, die sich in einem Werk umsehen dürften und auch außerhalb der Foxconn-Fabrik mit den Angestellten sprachen. Dennoch kommt man zu dem Schluss, dass Apple noch mehr tun könnte, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Ein gutes Beispiel ist das Unternehmen Hewlett-Packard, das dem Autorenteam der New York Times einen offenen Einblick in das Werksgelände gewährte, der zu Beginn des Videos zu sehen ist. (via)

Kategorie: Apple

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3 Kommentare

  • Nico

    Das ist doch ein Witz?! Katastrophale Arbeitsbedingungen die zu Selbstmorde & schlechter Presse führte & nun werden sie ein wenig besser … Halleluja

    28. Dez 2012 | 18:56 Uhr | Kommentieren
    • Maxx

      Die Arbeitsbedingungen sind bei Samsung und Co aber auch nicht besser. Und die Selbstmordrate in China ist generell sehr hoch. An Universitäten ist die beispielsweise deutlich höher als bei Foxconn

      29. Dez 2012 | 0:41 Uhr | Kommentieren
      • ludwig

        Maaaaanno! :(
        Wo is der Like-button ?!

        29. Dez 2012 | 12:03 Uhr | Kommentieren

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