Apple Statement zu den Barreserven

08. Feb 2013 | 10:15 Uhr | 4 Kommentare

Die letzten Quartalsergebnisse haben gezeigt, dass Apple sehr gut verdient und dadurch in den letzten Jahren ein großes Barvermögen anhäufen konnte. Eine Summe über 100 Milliarden US Dollar ist schon eine “Hausnummer”.

Die großen Barreserven waren unter anderem der Grund dafür, dass Apple im März letzten Jahres ankündigte, erstmals seit 1995 eine Dividende an Aktienbesitzer zu zahlen. Innerhalb von drei Jahren sollten 45 Milliarden Dollar an Aktionäre ausbezahlt werden. Darüberhinaus hat Apple für 10 Milliarden US Dollar ein Aktienrückkauf-Programm beschlossen.

Der Gründer des Hedge Fonds Greenlight Capital, David Einhorn, sieht die Zahlungen seitens Apple an seine Aktionäre jedoch als zu gering an. Er ist der Meinung, dass Apple noch mehr an seine Aktionäre zurück geben müsse. Greenlight Kapital ist Apple Großinvestor und halt Apple Aktien im Wert von 1,3 Millionen Dollar. In einem öffentlichen Schreiben an weitere Apple Aktionäre hat Einhorn seine Forderung bekräftigt. Zudem hat er, nachdem er mehrfach Apple gegenüber diesen Wunsch geäußert hat, eine Klage gegen Apple eingereicht.

In dem offiziellen Statement seitens Apple äußert sich der Hersteller aus Cupertino nun zu den Barreserven. Diese betragen aktuell 137 Milliarden Dollar. Zunächst erklärt Apple, dass man in den letzten Jahre mehr Geld erwirtschaftet habe, als zur Sicherung des Geschäftsbetriebs und zur Beibehaltung der Flexibilität nötig ist. Aus diesem Grund habe man sich zur Zahlung einer Dividende entschieden. In der kommenden Woche seien bereits 10 Milliarden (von den genannten 45 Milliarden Dollar) an die Aktionäre ausbezahlt worden.

Apple befinde sich in der komfortablen Situation, viel Geld zu verdienen. Das Apple Management-Team und der Aufsichtsrat haben bereits darüber diskutiert, wie man weiteres Geld an Aktionäre ausschütten könne. Als Teil dieses Beratungsprozesses werden die Vorschläge von Greenlight besprochen. Unter anderem hatte David Einhorn die Ausgabe von Vorzugsaktien gefordert. Vorzugsaktien geben seinem Inhaber kein Stimmrecht, dafür jedoch ein Recht auf Dividendenauszahlungen.

Apple Aktienkurs sprang kurz nach dem offiziellen Apple Statement um 3 Prozent nach obnen.

Kategorie: Apple

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4 Kommentare

  • Timo

    Einhorn geht es doch nur darum, schnell viel Geld zu machen. Wenn er dann sein Geld bekommen hat, verkauft er die Apple Aktien und es ist ihm scheiß egal was aus Apple wird.
    Natürlich will jeder Investor Geld verdienen, aber dann bitte nachhaltig und nicht kurzfristig wie diese Heuschrecken!
    Ich meine, es ist doch super das Apple so viel Geld hat, dann können sie in naher Zukunft wenigstens nicht Pleite gehen und können durch Übernahmen ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten/ausbauen.
    Das der Einhorn sich nicht schämt…

    08. Feb 2013 | 11:19 Uhr | Kommentieren
  • MarioWario

    Hedgefonds systematisch auszusperren wäre eine gute Lösung. Der Trend geht schon dahin. BTW die Aranco als größte AG war nie an der Börse.

    08. Feb 2013 | 11:27 Uhr | Kommentieren
  • Inhaber von mehr als 100 Milliarden

    ICH HAB MEHR ALS 100 MILLIARDEN!!!

    08. Feb 2013 | 12:03 Uhr | Kommentieren
    • ÄSZED

      Und mein Vater ist Tim Cook :)

      08. Feb 2013 | 15:39 Uhr | Kommentieren

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