Karten-App: Apple verpixelt Bundeswehrstandorte

| 11:07 Uhr | 20 Kommentare

Im Herbst letzten Jahres hat Apple zusammen mit dem iPhone 5 auch iOS 6 freigegeben. Google Maps wurde rausgeschmissen und seitdem setzt Apple auf eine eigene Karten-App. Der Start des eigenen Kartendienstes lief aus Apple-Sicht eher holprig. Nach und nach bessert Apple nach. Auch in Deutschland hat Apple neues Kartenmaterial mit deutlich besserer Auflösung online gestellt.

noervenich_verpixelt

Im Bezug auf Bundeswehrstandorte schreibt uns Thomas (Danke) folgendes:

Hallo zusammen, ich weiß nicht in wie weit Ihnen das auch schon aufgefallen ist, aber als ich vorhin ein wenig in der Apple Karten App rumgestöbert habe, ist mir aufgefallen, dass mittlerweile auch dort diverse militärische Stützpunkte in Deutschland zensiert wurden. Bei den entsprechenden Satellitenaufnahmen handelt es sich ausschließlich um in den letzten Wochen von Apple veröffentlichte, hochauflösende Bilder. Nicht zensierte Standorte sind meistens nur in schlechter Auflösung vorhanden. Auffällig ist außerdem, dass lediglich Standorte von Bundeswehr, Marine und Luftwaffe zensiert wurden, US-Stützpunkte wie Ramstein oder Ansichten von deutschen Nachrichtendiensten sowie deren Abhörstationen sind unzensiert in voller Auflösung verfügbar. Ein Vergleich mit Google Maps zeigt des Weiteren, dass die von Apple zensierten Standorte dort meist unverpixelt vorliegen.

Auf folgende zensierte Standort ist unser Tippgeber bei seiner Recherche gestoßen:

  • Heer: Bogen,Hammelburg, Höxter
  • Marine: Wilhelmshaven, Kiel, Eckenförde
  • Luftwaffe: Nörvenich

20 Kommentare

  • Stema

    Finde ich nicht schlimm.

    08. Apr 2013 | 11:43 Uhr | Kommentieren
  • Siegertyp

    In Hannover das gleiche Bild

    08. Apr 2013 | 11:47 Uhr | Kommentieren
  • sigi

    Das funktioniert so: >>Bundeswehr an Apple: Wir planen unsere Smartphone und Tablettausrüstung (wie in den USA) zu modernisieren. Können wir da mal drüber sprechen?<< Den Rest der Gespräche kann man sich selbst denken.

    08. Apr 2013 | 11:50 Uhr | Kommentieren
    • Stema

      Guter Gedankengang.

      08. Apr 2013 | 11:54 Uhr | Kommentieren
    • Somaro

      Das funktioniert so > Bundeswehr an Apple: Aufgrund der Terrorgefahr bitten wir, dass Sie die Karten verpixeln wie es schon Google, Microsoft und andere tun. Wir weisen darauf hin, dass wir im Gegensatz zu dem durchschnittlichen Endkunden die Mittel besitzen Apple Maps in Deutschland zu verbieten und Sie wegen Beihilfe anzuklagen.

      Das läuft überall so, aber hauptsache man kann seine Verschwörungstheorien ablassen. Als wenn ausgerechnet die Bundeswehr moderne Technik ala iPHone nutzen würde. Lachhaft. Ich habe mich damals schon über die Deutschen kaputt gelacht – während wir mit der deutschen MP5 ausgestattet waren, liefen die Deutschen mit Uzis rum.

      08. Apr 2013 | 16:48 Uhr | Kommentieren
  • Eric

    Trotzdem irgendwie paranoid , sämtliche Einrichtungen sind doch längst bekannt und ohne Probleme auch auf anderen Wegen im Netzt zu finden . Und
    diejenigen die es wirklich interessiert nutzen bestimmt nicht Apple Maps .
    Liebe Bundeswehr , kommt mal wieder runter..

    08. Apr 2013 | 12:56 Uhr | Kommentieren
    • Benjamin

      Wenn ich „Bundeswehr“ höre, muss ich immer an den unmöglichen Radio-Werbespot denken. Man bedenke, es geht hier um die DEUTSCHE Bundeswehr. Im Werbespot hört man eine junge Dame so etwas ähnliches sagen wie: Kummonikation ist das wichtigste in meinem Beruf. – Und ich denke mir jedes Mal: „Es heißt Kommunikation!!! NICHT Kummonikation!“

      08. Apr 2013 | 14:35 Uhr | Kommentieren
  • saraa

    Mein Haus ist kein Bundeswehr Standort 😉

    08. Apr 2013 | 13:33 Uhr | Kommentieren
    • Benjamin

      Und trotzdem gehen bei dir die Soldaten ein uns aus, was? 😉

      08. Apr 2013 | 14:37 Uhr | Kommentieren
      • saraa

        Ja, richtige Männer wie Pascal. :**

        08. Apr 2013 | 17:05 Uhr | Kommentieren
        • Benjamin

          Immer schön schützen…glaub es nicht, wenn sie sagen „Ich ziehe vorher raus, Kleines.“ 😉

          09. Apr 2013 | 16:03 Uhr | Kommentieren
  • Jabba

    Packt Neustadt in Holstein mit in die liste. Die News ist und bleibt trotzdem ein alter Hut.

    08. Apr 2013 | 13:55 Uhr | Kommentieren
    • Timon

      Wohnst du auch da?

      08. Apr 2013 | 19:01 Uhr | Kommentieren
      • Jabba

        jop…

        09. Apr 2013 | 8:19 Uhr | Kommentieren
        • Benjamin

          Trefft euch doch mal auf ein Kaffee.
          Vielleicht hab ihr euch ja lieb. 🙂

          09. Apr 2013 | 16:02 Uhr | Kommentieren
  • Fabian

    Wunstorf bei Hannover ebenfalls

    08. Apr 2013 | 14:06 Uhr | Kommentieren
  • Jörg

    In 29633 Münster (nicht Münster) dasselbe… Apple verpixelt die Bundeswehrstandorte. Eigentlich habe ich damit kein Problem, aber apple scheint es nicht so genau zu nehmen, so sind Wohngebiete (Wie bei mir) und schulen in Nähe des Bundeswehrgeländes auch verpixelt dargestellt. Schade eigentlich. Hoffentlich bessert apple da bald nochmal nach und korrigiert das mit den Wohngebieten und schulen, ansonsten werde ich mein Haus mit Apples Kartendienst wohl meinte sehen bekommen

    08. Apr 2013 | 14:25 Uhr | Kommentieren
  • Anton Leitner

    Ist nicht nur bei Apple so. Die Apple Maps haben in Füssen ein Update bekommen, man sieht nun statt vorher matschige Graustufen nun klare aktuelle Luftbilder. Die Kaserne in Füssen ist allerdings verpixelt, genauso wie das westlich davon liegende neue Industriegebiet. Da hat wohl der Karten-Sachbarbeiter nicht zwischen Bundeswehr und Volkswagen unterscheiden können. Die Karte ist die gleiche wie bei Bing, auch bei Bing ist dieser Bereich verpixelt. Also: Guugl: offen, MS: zensiert, Apple: zensiert.

    08. Apr 2013 | 14:32 Uhr | Kommentieren
  • Sinan

    @Jörg da gibt’s eine einfache Lösung sie brauchen nur umziehen 😉

    08. Apr 2013 | 18:01 Uhr | Kommentieren
  • waste

    Auch das Werk der HIL in St. Wendel ist zensiert, auf Google Earth auch nur mit Satellitenmaterial von 2008 zu sehen.

    05. Dez 2014 | 19:31 Uhr | Kommentieren

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