Apples iWatch steht vor markenrechtlichen Hürden

| 10:22 Uhr | 5 Kommentare

Der Termin einer möglichen Veröffentlichung von Apples smarter Armbanduhr rückt näher, aber die Firma verfügt in wichtigen Absatzmärkten noch nicht über das Namensrecht an der Bezeichnung „iWatch“. In den Vereinigten Staaten und in Großbritannien haben sich andere Firmen die Rechte gesichert: Das kalifornische Unternehmen OMG Electronics trägt die Rechte an „iWatch“ für die USA und die Firma Probendi Inc. für die Märkte Zentraleuropas.

Apple wird sich also entweder mit diesen Rechtehaltern auseinandersetzen müssen – oder einen alternativen Titel für seine in der Presse allgemein als „iWatch“ diskutierte Uhr wählen müssen.

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Wie die New York Post bekannt gab, liegt die Registrierung der Marke iWatch in den USA bei OMG Electronics. OMG hat erst im letzten Jahr eine Crowdfunding-Kampagne auf das betreffende Projekt gestartet und den vergleichsweise geringen Betrag von 1.400 Dollar erreichen können. Der Mindestbetrag liegt bei 100.000 Dollar.

Es ist nicht auszuschließen, dass die Firma dieses Vorhaben lediglich zum Schein betreibt und insgeheim auf ein lukratives Angebot von Apple wartet. Der Besitzer der Firma, Jim Lee, widersprach dieser Vermutung entschieden und gab an, dass es sich um ein eigenständig entwickeltes und durchaus ernst gemeintes Projekt handle.

Für die europäische Seite hat MacWorld UK die Firma Probendi Inc. ausgemacht, welche die „iWatch“-Rechte seit 2008 trägt und unter einer italienischen Adresse gelistet ist, auf ihrer Internetpräsenz allerdings eine Kontaktadresse in den USA angibt und Produkte vertreibt, die wiederum Kolumbien als Unternehmenssitz nennen.

Apple hat sich in einigen Staaten bereits die Namensrechte für „iWatch“ gesichert, dazu zählen Japan, Russland, die Türkei, Mexico und weitere. Wenn es den Namensanspruch jedoch weltweit durchsetzen möchte – und dies liegt nahe – so stehen vermutlich kostspielige Verhandlungen an. Das eingebundene Foto zeigt ein iWatch Konzept, welches vor Wochen aufgetaucht war.

Kategorie: Apple

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5 Kommentare

  • Oli

    Tja…wer zu spät bekommt…..! Da hätten die mal früher drauf kommen müssen…was man alles mit dem schönen Buchstaben „i“ davor…sich ausdenken und schützen kann…! Aber seit iOS 7 und den Zirkuslook wundert mich gar nichts mehr bei Apple……..

    05. Jul 2013 | 10:50 Uhr | Kommentieren
  • Jod

    Die Zeiten sind hart, die Gier groß, die Firmen und deren Anwälte schlau.
    Wenn Apple ihre Projekte aus marketingtechnischen Gründen durchsickern lässt, dann müssen sie sich nicht wundern, wenn Fremdfirmen ein großen Stück vom Kuchen abhaben wollen.

    05. Jul 2013 | 10:51 Uhr | Kommentieren
  • Joe

    Jod=Joe
    Dieser Fehlerteufel aber auch..

    05. Jul 2013 | 10:52 Uhr | Kommentieren
  • Joe

    Jetzt ist mein K. verschwunden!

    05. Jul 2013 | 10:54 Uhr | Kommentieren
  • Benjamin

    Ist doch egal, ob die den Namen geschützt haben, weil sie ihn wirklich nutzen wollen, oder einfach nur Geld von Apple wollen. Wer zuerst kommt malt zuerst und dann muss Apple halt für den Namen zahlen.

    05. Jul 2013 | 16:49 Uhr | Kommentieren

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