Apple will in China mit 200 neuen Stellen expandieren

16. Aug 2013 | 19:36 Uhr | 0 Kommentare

Die 200 neu ausgeschriebenen Stellen für erfahrene Fachkräfte demonstrieren Apples starken Wunsch, in China besser Fuß zu fassen. Dem Wall Street Journal waren diese Anzeigen auf LinkedIn aufgefallen. Einige von ihnen sind erst in den letzten Tagen hinzu gekommen.

Während die entwickelten Märkte als nahezu gesättigt gelten, sind es die BRIC-Märkte Brasilien, Russland, Indien und China, welche Apple als Schlüssel einer weiteren Expansion betrachtet. Weltweit nimmt der Verkauf von Smartphones etwa die Hälfte des gesamten Mobilfunkmarktes ein. Das verspricht den Anbietern noch immer hohes Wachstumspotenzial. Kein Wunder also, dass Apple sich vermehrt auf China richtet.

Apple in China

Das Unternehmen spielt für die chinesische Volkswirtschaft schon jetzt eine gewichtige Rolle als Hauptauftraggeber für Foxconn und Pegatron. Die chinesische Führung sieht es allerdings nicht gern, wenn ausländische Unternehmen lokale Produkte verdrängen und hat deshalb dem iPhone-Hersteller schon so manche Hürde in den Weg gestellt.

Vor einigen Monaten sah sich Apple Angriffen der chinesischen Medien ausgesetzt, man warf dem Konzern eine diskriminierende Handhabung von Gerätegarantien vor. Chinesische Kunden sollen benachteiligt worden sein. Obwohl an diesen Anschuldigungen nicht viel dran war, sah sich Tim Cook zu einer öffentlichen Entschuldigung genötigt, um den Druck, der auf Apple lastete, zu entschärfen. Die Regierung zeigte sich zufrieden.

Weitere Vorwürfe richteten sich gegen die Produktionsbedingungen in Apples Zuliefererbetrieben. Auch wenn diese Anschuldigungen zum Teil berechtigt waren, bleibt der Vorfall nichtsdestotrotz auch ein Politikum. Die aktuellen Stellenanzeigen verraten nun, wie Apple hier gegensteuern möchte: Gesucht werden unter anderem Experten für verschiedene Public-Relations- und Umweltbereiche.

Apple ist kürzlich schon auf den siebenten Platz der Smartphoneanbieter in China abgerutscht. Sein neues iPhone 5C wird sich aber primär auch auf diesen Markt richten. Insofern kann man die geplanten Neueinstellungen auch als Teil der Vorbereitung auf neue Produkteinführungen interpretieren. Tim Cook hatte vor nicht allzu langer Zeit mit China Telecom, China Mobile und China Unicom Verhandlungen geführt. Hier ging es sehr wahrscheinlich um Verträge für den iPhone-Verkauf. (via)

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