iOS sorgt für den Großteil der mobilen Werbeeinnahmen Googles

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Trotz der zunehmenden Konkurrenz zwischen Apple und Google kooperieren beide Firmen in einigen Bereichen. Dazu zählt – noch – die Standard-Suchmaschine: Nach einer Schätzung von Goldman Sachs bleibt iOS die wichtige mobile Werbeplattform für Google. Der Suchmaschinenkonzern verdiene demnach rund drei Viertel seiner auf mobilen Geräten geschalteten Werbeeinnahmen durch Apple-Geräte. Dies berichtete die New York Times.

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Im vergangenen Jahr haben die mobilen Gesamteinnahmen etwa 11,8 Milliarden Dollar betragen. Fast 9 Milliarden kam davon durch iOS auf.

Laut Goldman Sachs sei die Hälfte davon auf einen Vertrag zurückzuführen, der dafür sorgt, dass Apple die Google-Suche zum Standard im Safari-Browser festlegt. Was Google für diesen Dienst bezahlt, ist zwar nicht genau bekannt, man schätzt den Betrag auf zwischen einer und zwei Milliarden Dollar – ein gewinnbringendes Geschäft für beide Seiten also.

Der Deal zwischen Apple und Google könnte möglicherweise bald enden

Das Abkommen soll allerdings in Gefahr stehen: Gerüchten zufolge möchte Apple zu Googles Konkurrenten Bing oder Yahoo wechseln. Zusätzlich möchte Apple in Teilbereichen auf eigene Suchergebnisse setzen. Dazu arbeitet Apple schon an Softwarelösungen arbeiten. Die Grundlage könnte die 2013 aufgekaufte Analysefirma Topsy bilden.

Werbung auf Mobilgeräten ist ein gewinnbringendes Geschäft mit großen Zukunftsaussichten. In manchen Staaten haben die mobilen Computer die herkömmlichen Desktop-Rechner schon überflügelt. Sollte Google also auf die Einnahmen durch iOS verzichten müssen, würde dies einen herben Rückschlag für den Konzern bedeuten, zumal auch schon andere Hersteller von Android-Geräten Google ironischer Weise den Rücken gekehrt haben.

In China werden Google-Anzeigen zudem zum Großteil von der Regierung zensiert: Die große elektronische Mauer verhindere, dass Google-Werbung in China geladen werden kann.

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