„70/30“ Apple plant Änderung der Gebührenordnung im App Store und iTunes Store

| 19:07 Uhr | 0 Kommentare

Entwickler werden es in jedem Fall wissen, manch Anwender auch. Apple stellt Developern mit dem App Store ein Portal zur Verfügung in denen diese ihre Apps anbieten können. Dafür erhebt der Hersteller allerdings eine Gebühr. Während 70 Prozent des Umsatzes an den Entwickler fließen, kassiert Apple die restlichen 30 Prozent. Einem aktuellen Bericht zufolge, denkt Apple derzeit über Anpassung seiner Gebührenordnung für den App Store und iTunes Store nach. Nachrichten-Apps, Musik und Videos sollen betroffen sein.

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Apple plant veränderte Aufteilung der Umsätze

Am kommenden Montag startet die Worldwide Developers Conference 2015. Ob wir dann die Bestätigung für die Gerüchte erhalten, die die Financial Times dieses Wochenende auf den Weg bringt, bleibt abzuwarten. Es heißt, dass Apple die Verteilung der Einnahmen aus dem App Store und iTunes Store anpassen will.

In erster Linie sollen Inhalte betroffen sein, die als Abo verkauft werden, so z.B. Magazine oder Zeitungen über den Zeitungskiosk, sowie Musik- und Video-Streaming-Dienste. Andere Apps oder Inhalte im App Store bzw. iTunes Store sollen nicht betroffen sein.

In den letzten Jahren hat Apple viele Milliarden Dollar an seine Entwickler nach der 70/30 Regelung ausbezahlt. Diese wurde übrigens auch von Google oder Amazon übernommen. Mit der neuen Regelung würde Apple den Rechteinhabern einen größeren Teil vom Kuchen abgeben und es diesen noch lukrativer machen, Inhalte bereit zu stellen.

Was Apple genau dazu bewegt hat, über Änderungen nachzudenken ist unbekannt. Allgemein wird damit gerechnet, dass zur WWDC 2015 Keynote in der kommenden Woche mit Apple Music ein Apple Musik-Streaming-Dienst vorgestellt wird. Gut möglich, dass die Verhandlungen mit der Industrie damit im Zusammenhang stehen, da diese auf höhere Gebühren gedrängt haben.

Darüberhinaus haben Behörden in den USA und Europa Untersuchungen eingeleitet, um die Verhandlungen zwischen Apple und den Musiklabels zu untersuchen. Es soll geprüft werden, ob Apple seine Marktmacht bei den Gesprächen ausgenutzt hat.

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