Apple Music: Musik-Streaming mit 256 kbit/s

| 11:06 Uhr | 21 Kommentare

Noch keine zwei Tage ist es mittlerweile her, dass Apple seinen Musik Streaming-Dienst „Apple Music“ vorgestellt hat. Mittlerweile sind bereits viele Informationen rund um das neue Apple Angebote bekannt. Eine Frage, die uns brennend interessiert, wurde bisher jedoch noch nicht beantwortet. Wieviel wird Apple Music in Deutschland kosten? Dafür wurde zwischenzeitlich jedoch eine andere Frage beantwortet, nämlich die zur Streamingqualität.

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Apple streamt mit 256 kbit/s

Als Apple seinen iTunes Store vor über 10 Jahren an den Start brachte, entschied sich der Hersteller für das AAC Format und eine Bitrate von 128 kbit/s. Laut Apple war dies mit einer MP3 Datei in 160 kbit/s vergleichbar. Mittlerweile liegt Musik im iTunes Store mit 256 kbit/s (nach wie vor im AAC Format) vor.

Genau auf diese Bitrate setzt der Hersteller auch bei Apple Music. SlashGear berichtet, dass Apple bei seinem Musik Streaming-Dienst auf 256 kbit/s (AAC) setzt. Bei Spotify können sich Anwender für verschiedene Stufen entscheiden. Bei der höchsten Qualitätsstufe erhalten Anwender 320 kbit/s im MP3-Format. Auch Beats Music und Tidal setzen auf 320 kbit/s im MP3-Format. Höhere Datenraten bedeuten gleichzeitig auch höheres Datenvolumen. Insbesondere beim mobilen Streamen dürfte dies ins Gewicht fallen. Die Einstellmöglichkeit verschiedener Qualitätsstufen bei Apple Music wäre wünschenswert.

Hand aufs Herz: Wir vermuten, dass es dem Großteil der Anwender kaum auffallen wird, ob gerade in 256 kbit/s oder 320 kbit/s gestreamt wird. Auch Lautsprecher und Kopfhörer sind maßgeblich daran beteiligt, in welcher Qualität Musik das Ohr erreicht.

Kategorie: Apple

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21 Kommentare

  • Olli

    Also ich persönlich würde mir auch eine HQ-Option wünschen (bis 96 kHz/24 bit). Immerhin sind die Songs bei Apple in diesem Format einzureichen (Mastered for iTunes).
    Und ja, ich habe entsprechendes Equipment und höre einen Unterschied bei der Datenreduktion.

    10. Jun 2015 | 11:35 Uhr | Kommentieren
  • Domme

    Mich interessiert in erster Linie, wie das mit dem Datenvolumen ist… ich fände es mal richtig super, wenn das Datenvolumen durch Musikstreaming komplett unberührt bleibt.
    Sonst habe ich nach einer Woche kein Volumen mehr… Streaming fällt flach und offen gesprochen kann man mit den gedrosselten Geschwindigkeiten kaum etwas reißen, was mobiles Surfen betrifft.

    10. Jun 2015 | 12:18 Uhr | Kommentieren
    • aiwa

      Wie lädst du die Musik nicht einfach zu Hause im WLAN runter beziehungsweise Offline und hörst sie Unterwegs?
      Dann verbrauchst auch keiner dein Datenvolumen.
      Und wieso sollten sich die Provider darauf einlassen dir kostenlos dein Privatvergnügen zu finanzieren?

      10. Jun 2015 | 12:35 Uhr | Kommentieren
      • Krusty

        Wieso kostenlos? Man bezahlt ja ganz ordentlich an die Provider für monatliche „Flat“rates. Schön wäre, wenn diese Tarife wirklich flat wären und z.B. nicht gedrosselt würden.

        10. Jun 2015 | 13:25 Uhr | Kommentieren
        • Eddi

          Warum sollte ich dann noch für meinen Hausanschluss bezahlen wenn ich ne stabile LTE Verbindung mit 20+ MBit/s bekomme die nie gedrosselt wird? Würde mir ja 20 Euro im Monat sparen, einen Festnetz Telefonanschluss benutze ich sowieso nicht mehr… Man kann diesen bedarf halt nicht per Funk abdecken, sonst würden keine Kabel für Millionen unter der Erde verlegt werden. Gäbe es echte flats wären für jeden vllt im Schnitt 100kb/s über und das wars dann wieder mit LTE.

          10. Jun 2015 | 17:10 Uhr | Kommentieren
    • Karsten

      Bei der Telekom geht das mit Spotify ja schon. Wer über Telekom Spotify abschließt verbraucht sein Datenvolumen nicht.

      10. Jun 2015 | 12:42 Uhr | Kommentieren
  • Guest

    256 AAC = 320 Kbits MP3

    Nur dass man weniger große Dateien hat. Also ist das Apple Format besser, weil genauso gute Qualität aber kleinere Dateigrößen (gut für alle die auf Dateivolumen achten müssen!)

    Daumen hoch!

    10. Jun 2015 | 12:50 Uhr | Kommentieren
  • Guest

    Es ist sehr schwer einen Unterschied von MP3s zu CDs zu hören, selbst für geübte Ohren, siehe folgender Artikel:

    http://www.nmz.de/online/auch-hifi-liebhaber-koennen-mp3s-von-cds-nicht-unterscheiden

    10. Jun 2015 | 12:54 Uhr | Kommentieren
  • NKTHEK

    Die Frage nach dem Preis ist überflüssig, und schnell erklärend. In den USA kostet die App ab 0,99$ in Deutschland ab 0,99€ in den USA kostet Apple Musik 9,99$ also in Deutschland 9,99€.
    Der Wechselkurs beträgt derzeit 1,13$=1€ daher auch die Erhöhung von 0,89€ auf 0,99€, ein höher Preis würde kein Sinnergeben nachdem der Euro immernoch mehr Wert ist.

    10. Jun 2015 | 12:57 Uhr | Kommentieren
  • Luigi

    @aiwa: Da hast du grundsätzlich natürlich recht. Warum sollten die Provider uns das Volumen für Streaming Schnecken? Immerhin würde es schnell sicherlich die größte Belastung für das Netz werden. Andererseits hat die Telekom mit ihrer Kooperation mit Spotify gezeigt, dass es geht. Das ist schon ziemlich geil. Man zahlt trotzdem nur 10 Euro und das Volumen wird nicht angetastet. Natürlich weiß ich nicht, wie sich deren Deal zusammensetzt. Selbst, wenn man gedrosselt ist, kann man bei der Telekom Spotify mit voller Geschwindigkeit Weiternutzen. Genial!

    10. Jun 2015 | 13:02 Uhr | Kommentieren
    • aiwa

      habe gestern die Telekom angeschrieben und diese Antwort bekommen.

      wie sieht es mit Apple Music aus? Wird die Telekom da mit Apple zusammen arbeiten als Premium Partner?

      Telekom-hilft Hallo … , aktuell wird Apple den Dienst „Apple Music“ ausschließlich selbst anbieten. Sollte es dazu eine Änderung geben, werden Sie dazu eine Information erhalten. Liebe Grüße Cosa S.

      Man zahlt für die Spotify Option 10 Euro das ist richtig aber wer weiß vielleicht kommt das noch für alle provider.
      wir lassen uns überraschen.
      Nicht desto trotz kann jeder zu hause die Lieder speichern von Apple Music und unterwegs hören ohne sein Volumen zu belasten.

      10. Jun 2015 | 15:03 Uhr | Kommentieren
    • Eddi

      Für die Telekom sind das 0,irgendwas Cent mehrkosten pro GB, wenn sie für die Option auch nur einen Euro von Spotify bekommen dann lohnt es sich schon.

      10. Jun 2015 | 17:12 Uhr | Kommentieren
  • Magic21

    ich denke die songs im wlan zu laden und dann für unterwegs ohne datenvolumen abzuspielen ist eine super alternative. verbraucht kein volumen und man ist netzunabhängig (sollte dann im ausland im urlaub auch ohne roaming gehen oder im flugzeug)…. ich denke applemusic wird den markt schnell übernehmen, sollte es nicht teurer als 10euro werden!

    aber wer die konkurrenz kennt, der weiss. Samsungmusic und googlemusic werden wohl innerhalb der nächsten 12 monate folgen xD

    10. Jun 2015 | 15:54 Uhr | Kommentieren
    • StefanE

      ich denke nicht, dass Samsung music kommen wird – dazu fehlt Samsung einfach die Grundlage im Musikgeschäft.

      Ob ich AppleMusic überhaupt über die 3 Monate hinweg nutze ist die Frage – wird am Angebot liegen.
      Außerdem hoffe ich auf ein Angebot der Telekom ähnlich Spotify.
      Aber per WLAN laden ist auch eine Option. Aber erst mit meinen iPhone 6S ab Oktober – bis dahin sind die 16GB zu knapp bemessen.

      10. Jun 2015 | 16:10 Uhr | Kommentieren
    • StefanE

      Und durchsetzen wird sich Apple Music auf jeden Fall. Dafür ist es dem Anschein nach extrem gut in iOS integriert im Vergleich zu all den Konkurrenten.
      Und das Angebot wird vermutlich für die breite Masse nicht schlecht sein.

      10. Jun 2015 | 16:12 Uhr | Kommentieren
  • Nico

    Ich verstehe garnicht, warum Apple sich hier auf einmal so schnell durchsetzen soll. Schließlich starten sie komplett bei null und müssen selbst erst einmal Fuß fassen, auch wenn sie natürlich von der ziemlich guten Integration in iOS profitieren werden. Dennoch bietet die Konkurrenz, ich kann hier hauptsächlich von Spotify reden, ein wesentlich breiteres Angebot und natürlich eine immense Größe an bereits vorliegenden Playlists, egal ob vom Anbieter selbst oder von Kunden für Kunden. Die Musik wird schließlich bei allem Anbietern nahezu identisch sein, sind ja größtenteils nur die großen Plattenfirmen inklusive einiger „kleinerer“ Ausnahmen oder einiger seltener Exklusivinhalte.

    Dementsprechend gehe ich nicht davon aus, dass es Apple leicht haben wird auf diesem, für sie ja ziemlich neuen Markt (Streaming, nicht generell Musik) eine Vorreiterrolle zu übernehmen, dafür mangelt es schlichtweg an der Funktionalität bis jetzt!

    10. Jun 2015 | 20:14 Uhr | Kommentieren
  • Markus

    Mal was ganz anderes:
    Wie geht denn dann das Bezahlen von Apple Music.
    Nur mit Kreditkarte oder was?

    10. Jun 2015 | 20:29 Uhr | Kommentieren
    • Krusty

      Man wird sicherlich auch mit Guthaben aus iTunes-Karten bezahlen können, so wie es schon jahrelang im App Store und iTunes Store möglich ist.

      10. Jun 2015 | 22:02 Uhr | Kommentieren
  • Lucas

    ich hab auch noch ne frage. Für was brauche ich noch itunes match wenn ich itunes musix habe? Ist doch damit überflüssig oder?

    11. Jun 2015 | 0:06 Uhr | Kommentieren
    • Krusty

      Nicht ganz: mit iTunes Match kannst du auch eigene Musik, die überhaupt nicht im iTunes Katalog enthalten ist, in die iCloud laden und damit auf all deinen Geräten verfügbar machen.

      11. Jun 2015 | 1:30 Uhr | Kommentieren
    • Markus

      Für die Beatles.

      11. Jun 2015 | 2:59 Uhr | Kommentieren

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