Edward Snowden glaubt an Tim Cooks Datenschutz-Versprechen

| 14:28 Uhr | 0 Kommentare

Immer und immer wieder hat Apple in den letzten Monaten betont, das dem Unternehmen die Privatshäre und der Datenschutz seiner Kunden sehr am Herzen liegt. Die EFF lobt Apple für den Umgang mit Daten und auch Edward Snowden hat sich bereits positiv zu Apple geäußert. Am heutigen Tag äußert sich der Whistleblower erneut zu Apple und gibt an, dass er an Tim Cooks Datenschutz-Versprechen glaubt.

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Edward Snowden glaubt an Tim Cooks Datenschutz-Versprechen

Erst kürzlich erhielt der Apple Chef beim Champions of Freedom Events eine Auszeichnung für seine Unternehmensführung. Im Rahmen seiner Dankesrede ging der Apple Chef abermals auf den Umgang Apples mit der Privatsphäre ein. Sein Unternehmen sei darauf ausgerichtet, die besten Produkte zu entwickeln und nicht Kundendaten zu sammeln und diese zu monetarisieren. Auch die Verschlüsselung von FaceTime und iMessage betonte er.

Edward Snowden wurde von den US-Kollegen von TechCrunch im Rahmen einer Videokonferenz auf der Challenge Conference in Barcelona auf Apple und Tim Cooks Aussagen angesprochen. Snowdem gab zu verstehen, dass er Apple bei seinen Datenschutz-Versprechen glaube. Er unterstütze Apples Vorgehen zum Schutz der Privatsphäre von Nutzern. Snowden ist davon überzeugt, dass Apple seiner Linie treu bleiben wird und keine Nutzerdaten sammeln werde, um diese zu Geld zu machen.

“I think in the current situation, it doesn’t matter if he’s being honest or dishonest. What really matters is that he’s obviously got a commercial incentive to differentiate himself from competitors like Google. But if he does that, if he directs Apple’s business model to be different, to say “we’re not in the business of collecting and selling information. We’re in the business of creating and selling devices that are superior”, then that’s a good thing for privacy. That’s a good thing for customers.

Allerdings habe Apple mit dieser Vorgehensweise auch kommerzielle Interessen. Das Unternehmen wolle sich von Google, Facebook und Co. abgrenzen und ein Zeichen für die eigenen Produkte und Services setzen. Dies sei gut für die Privatsphäre und schlussendlich gut für Kunden, so Snowden.

Kategorie: Apple

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