Digitale Musikverkäufe sinken um 10 Prozent, Streamings steigen um 100 Prozent

| 18:32 Uhr | 0 Kommentare

Vor wenigen Tagen ist Apple mit seinem Musik-Streaming-Dienst Apple Music an den Start gegangen. Apple Music beinhaltet zum einen das „Normale“ Streamen von Musik (über 30 Millionen Titel stehen bereit) und verschiedene Radiosender (u.a. Beats 1, der rund um die Uhr live ausgestrahlt wird). Es wurde nicht nur in unseren Augen höchste Zeit, dass Apple mit einem eigenen Musik-Streaming-Dienst auf den markt tritt. Digitale Musikverkäufe sind in den letzten Jahren deutlich gesunken, gleichzeitig sind Musik-Streaming-Dienste in ihrer Popularität deutlich gestiegen. Die jüngsten Zahlen verdeutlichen dies ein weiteres Mal. Erhoben wurden diese für einen Zeitraum vor dem Start von Apple Music.

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Daten von Nielsen zum US-amerikanischen Musikgeschäft zeigen einen rasanten Anstieg der Nachfrage nach Streaming-Angeboten. Hier brummt das Geschäft, innerhalb von sechs Monaten stieg der Streaming-Download im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um das Doppelte, während die Zahl der heruntergeladenen Einzeltitel um 10 Prozent zurückging. Diese Tendenz kommt Apple Music mit seinem Streaming-Angebot sehr gelegen. Apple scheint gerade noch rechtzeitig auf den rauschenden Zug aufgesprungen zu sein.

In der ersten Jahreshälfte 2015 fiel die Zahl einzelner Musikdownloads auf 531 Millionen, die Zahl der herunter geladenen Alben sank um vier Prozent auf 116 Millionen. Das Streaming aber stieg auf 135 Milliarden Songs und Musikvideos.

Kategorie: Apple

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