Apple Music und Taylor Swift: Ein paar Infos zu den Hintergründen

| 13:45 Uhr | 0 Kommentare

Zwischen der Ankündigung von Apple Music und dem tatsächlichen Start am 30. Juni hat sich noch einiges getan. Apple präsentierte seinen Musik-Streaming-Dienst am 08. Juni und kündigte an, dass Kunden den Service drei Monate lang kostenlos ausprobieren können. Während dieser Zeit sollten Künstler, Plattenfirmen etc. keine Zahlungen von Apple erhalten. Dafür wollte Apple anschließend etwas höhere Umsatzbeteiligungen an die Rechteinhaber zahlen.

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Taylor Swift vs. Apple Music

Die dreimonatige Testphase und das Ausbleiben der Zahlungen stieß jedoch bei einigen Künstlern und insbesondere Indie-Labels auf Wiederstand. Die bekannteste Kritikerin war sicherlich Taylor Swift. In einem offenen Brief richtete sich diese an Apple und überzeugte das Unternehmen, die Vorgehensweise zu überdenken. Nun werden ein paar Infos zu den Hintergründen bekannt.

Vor wenigen Tagen sprach Scott Borchetta, CEO von Big Machina Records (Musik-Label von Taylor Swift) im Rahmen der Brainstorm Tech Conference mit den Kollegen von Fortune. Borchetta entdeckte Swift im Alter von 14 Jahren und nahm sie unter Vertrag. In dem Gespräch ging er noch einmal auf die Diskussion rund um Apple Music ein.

Während der Verhandlungen mit den Apple Managern im Vorfeld von Apple Music gab er diesen zu verstehen, dass Künstler auch während der Testphase bezahlt werden müssen. Mit Swift hatte er selbst nicht über das Thema gesprochen. Die Künstlerin befand sich auf Europa-Reise und wandte sich an Borchetta mit den Worten „Sei mir nicht böse“, zudem schickte sie den Link zum offenen Brief. Borchetta antwortete „Besser hätte das Timing nicht sein können“.

Nach dem offnen Brief nahmen die Verhandlungen mit Apple wieder Fahrt auf und schlussendlich konnte sich Borchetta mit Apple einigen, auch Zahlungen während der Testphase zu leisten. Unter anderem sprach er mit Eddy Cue und Jimmy Iovine. Er sagte „Ihr seid noch nicht gestartet, ihr könnt das Richtige tun.

Scooter Braun, Manager von Justin Bieber, sprach ebenso im Rahmen der Conference und bestätigte, dass viele weitere Künstler und Labels mit Apple kontrovers in der Angelegenheit diskutiert hätten. Der Brief von Taylor Swift habe den Verhandlungen eine neue Basis gegeben. Ende gut, alles gut.

Kategorie: Apple

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