Verkaufzahlen: iOS-Geräte und PCs gleichauf

| 7:46 Uhr | 1 Kommentar

Zum ersten Mal in der Geschichte der beiden Konzerne liegt Apples mobiles Betriebssystem mit dem alles beherrschenden Microsoft Windows gleichauf. iPhone, iPad und iPod touch können sich also zahlenmäßig mit Windows-Desktoprechnern messen.

verkaufsstatistik ios

Der Analyst Benedict Evans hatte die Quartalszahlen der Konzerne untersucht, dazu Daten von Gartner, Apple und a16z verglichen. Im Endeffekt hinkt diese Nebeneinanderstellung zwar ein bisschen, da sich beide Seiten auf verschiedene Gerätetypen beziehen – PCs einerseits und Mobilfunkgeräte auf der anderen – aber er sagt schon etwas zur Bedeutung von iOS aus, das nun zum ersten Mal so weit scheint, das bisher omnipräsente Windows hinter sich zu lassen.

Zwei klare, aber gegenläufige Trends

Was das Diagramm auch eindeutig zu erkennen gibt, ist die relative Schwäche von Windows. Dem gegenüber zieht iOS beständig nach oben und treibt auf die 300 Millionen Verkäufe pro Jahr zu. Von genau dieser Grenze scheint sich Microsoft tendenziell zu entfernen, und zwar in entgegengesetzter Richtung.

Auf der Seite von Apple verdankt sich der Anstieg eindeutig der iPhones, während die Verkäufe der iPads und iPods touch in den letzten Jahren zurück fielen. Umso erstaunlicher ist in der Gesamtsicht, dass iOS trotzdem noch Zugewinne verbuchen kann.

Was Apple hier mit Microsoft veranstaltet, hatte Konkurrent Android schon vor geraumer Zeit erledigt: Googles mobiles Betriebssystem überholte Windows im März 2012.

Ein kleiner Trost: Microsoft hat noch immer den größten Kundenstamm

Nichtsdestotrotz sind die PCs noch nicht in die ewigen Jagdgründe verbannt. Insgesamt kann Microsoft noch immer auf eine riesige Kundenbasis zurückgreifen: Auf 1,5 Milliarden PCs weltweit ist derzeit ein Windows-System installiert. Da die Desktop-Computer aber über eine viel längere Nutzungsdauer verfügen, lässt sich mit den Mobilfunkgeräten im Endeffekt mehr verdienen, die Kunden kaufen schneller nach, somit sind die Verkaufszahlen pro Nutzer gesehen per se höher.

Über 222 Millionen iPhones konnte Apple im vergangenen Jahr absetzen. Im Winter 2014 meldete der Konzern zudem die bisherige Gesamtzahl von einer Milliarde verkauften iOS-Geräte – alle Typen mit eingerechnet, ganz gleich ob im Dienst oder im „Ruhestand“.

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Krusty

    Ihr sprecht mehrfach nur von „Desktop-Computern“, aber die Quelle meint mit Windows PCs auch Notebooks; und streng genommen müssten auch Surface Pro Tablets enthalten sein, da sie ja auch auf Intel und Windows basieren.

    25. Jul 2015 | 10:09 Uhr | Kommentieren

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