Taylor Swift erklärt ihren offenen Brief an Apple

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Im Interview mit Vanity Fair hat sich Musikstar Taylor Swift über ihren Brief an Apple geäußert. Sie zeigte sich stolz auf das Erreichte und lobte Apple für dessen Nachgiebigkeit.

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Am 21. Juni hatte Swift in einem offenen Brief an den iPhone-Hersteller ihre Vorbehalte gegen die Bedingungen für Musiker erklärt, die ihre Platten über Apple Musik verkaufen wollen. Darin beschrieb sie die Gründe, warum sie ihr aktuelles Album „1989“ nicht bei Apple Music anbieten wollte.

Konkret kritisierte sie die von Apple geforderte dreimonatige Gratisphase, in der Zuhörer nichts für ihr Abo bezahlen, die Künstler aber auch nichts verdienen sollten. Dagegen setzte sich die Musikerin charmant aber entschieden zur Wehr.

Ihr Aufruf zeigte Wirkung. Innerhalb von 24 Stunden nach der Veröffentlichung ihres Briefs fand sich der Konzern bereit, die Künstler entsprechend zu entlohnen. Die Schlacht gegen den Giganten war gewonnen und das 1989-er Album fand daraufhin den Weg zu Apple Music.

Verwundert über Apples Reaktion

Im Vanity-Fair-Interview kann sie sich zurecht stolz auf das Erreichte zeigen. „Apple hat mich wie die Stimme einer kreativen Gemeinschaft wahrgenommen. Sie sorgen sich wirklich darum. Ich fand es echt ironisch, dass eine milliardenschwere Firma wie Apple auf Kritik so demütig reagiert. Kleinere Firmen hätten das nicht getan.“

Das Gespräch fand in London statt. Swift ist zur Zeit weltweit auf Tournee für ihr neues Album „1989“.

Für Kunden bleibt es bei drei Gratismonaten

Cupertino gab nach Swifts Einspruch zwar nach und sagte zu, die Künstler ohne Einschränkungen zu entlohnen, aber für die Kunden bleibt es bei der ursprünglichen Ankündigung: Die ersten drei Monate Apple Music sind frei. Danach kostet das Musik-Abo knapp 10 Euro im Monat. Die Differenz aus den ersten drei Monaten, die nun nicht mehr zu Lasten der Musikindustrie gehen, muss Apple aus der eigenen Tasche bezahlen.

Kategorie: Apple

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