Jimmy Iovine spricht über Apple Music, Mitbewerber und Apples Reaktion auf offenen Brief von Taylor Swift

| 22:16 Uhr | 0 Kommentare

Apple setzt alles daran, dass der neue Streaming-Dienst Apple Music im Gespräch bleibt. Bislang konnte der Hersteller schon über 11 Millionen Anwender davon überzeugen, der kostenlosen Testphase beizutreten. Um Anwender bei Laune zu halten, gab es in den ersten Wochen bereits zahlreiche exklusive Inhalte. Das nächste Highlight hält Apple in Form des neuen Dr. Dre Albums „Compton“ bereit. Dieses wird heute Nacht exklusiv auf Beats 1 zu hören sein.

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Jimmy Iovine im Interview

In einem Interview hat sich Apples Musik-Manager und Beats-Mitbegründer Jimmy Iovine zur Entwicklung und zum Start von Apple Music geäußert. In unseren Augen ein interessantes Interview, das Iovine dem London Evening Standard gegeben hat. Es lohn sich in jedem Fall, dieses zumindest mal quer zu lesen.

Nachdem sich Taylor Swift bereits vor wenigen Tagen ausführlicher zu ihrem offenen Brief an Apple geäußert hat, gibt es nun auch die Sichtweise von Apple und Iovine.

“Eddy [Cue, Apple senior VP] woke up on Sunday morning,” says Iovine. “He called me and said, ‘This is a drag’. I was like, ‘Yeah, maybe there’s some stuff she doesn’t understand’. He said, ‘Why don’t you give Scott [Borchetta, Swift’s label boss] a call? I called Scott, I called Eddy back, Eddy and Tim [Cook, Apple CEO] called me back and we said, ‘Hey, you know what, we want this system to be right and we want artists to be comfortable, let’s do it’.”

Innerhalb weniger Stunden entschied sich Apple um und willigte ein, Künstler auch während der kostenlosen Probephase zu bezahlen. Ein paar Telefonate zwischen den hochrangigen Apple Managern haben ausgereicht, um die ursprünglichen Pläne zu überarbeiten.

Angesprochen auf weitere Streaming-Dienste sagt der Apple Manager

“There’s a lot of [them],” he says, disdainfully. “Music deserves elegance and the distribution right now is not great. It’s all over the place and there are a bunch of utilities. That’s the best you can find. It’s basically a really narrow, small, inelegant way to have music delivered. So it’s sterile, programmed by algorithms and numbing.”

Apple setzt einen Fokus auf Kuratoren und von Hand erstellte Wiedergabelisten. Hunderte Mitarbeiter sorgen für Empfehlungen, so Iovine. Algorithmen bei der Erstellung von Empfehlungen und Wiedergabelisten möchte man vermeiden. Nur so könne man seinen Kunden das richtige Erlebnis bieten.

Kategorie: Apple

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