Mixtape: Apple patentiert Musik-Funktion

| 7:43 Uhr | 4 Kommentare

Wer kennt das nicht aus seiner Jugend? Zumindest die Älteren dürften früher noch mit dem Kassettenrekorder vor dem Radio gesessen haben und sich ihre eigenen „Mixedtapes“ kreiert haben. Lief ein favorisierter Song im Radio wurde die Aufnahmetaste gedrückt und so wurden die zum damaligen Zeitpunkt besten Lieder auf die Kassette aufgenommen. Das Tape hielt dann solange, bis die Songs mit neuen Liedern überschrieben wurden. Oder man verschenkte seine Lieblingssongs an Freunde und Bekannte.

mixed_tapes_patent

Auf die Kassette folgte die CD. Auch mit der CD konnte man sich individuelle Songs zusammenstellen und auf CD brennen. Auch diese ließ sich verschenken. Mittlerweile sind wir voll und ganz im Internetzeitalter angekommen und Musik-Downloads und Streaming-Dienste sind beliebter denn je. Playlisten sind an der Tagesordnung und Apple hat sich ein Patent gesichert, wie individuelle Wiedergabelisten verschenkt werden können.

Apple hat sich nun in Form eines Patents Gedanken gemacht, wie Anwender sogenannte „Mixtapes“ mit individuellen Songs kreieren und verschenken können. Inwiefern dieses Patent jedoch iTunes und Apple Music bereichern wird, bleibt abzuwarten. Vielleicht werden Kunden auch niemals dieses Patent zu Gesicht bekommen.

Digital mixed tapes

Mit dem jüngsten Patent „Digital mixed tapes“ beschreibt Apple Mixtapes für das digitale Zeitalter. Anwender sollen die Möglichkeit haben, personalisierte Alben zu erstellen und zu verschenken, so Businessinsider. Beim Zusammenstellen der Lieder haben Anwender verschiedene Möglichkeiten. So kann selbstverständlich die Reihenfolge der Songs festgelegt werden. Doch nicht nur das. Das personalisierte Album kann mit Audiodateien, Bildern, Filmen, Fotos etc. aus der eigenen Mediathek oder aus dem Online Store bestückt werden.

Darüberhinaus kann eine Option aktiviert werden, dass der Beschenkte nicht sehen können, welche Songs auf dem Album sind. Bei der Kassette wurden die Songs früher ja auch nicht angezeigt. Welcher Song kommt als nächstes? Sobald des Album komplettiert wurde, erhält der Beschenkte eine Push-Benachrichtigung, dass ein Album für ihn bereit steht. Sobald er dieses akzeptiert, wird der Betrag beim „Absender“ abgebucht.

Kategorie: Apple

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4 Kommentare

  • Markus G.

    Die erste Hälfte des Artikels liest sich, als wäre die Erfindung der Playlist gründlich am Autor vorüber gegangen..

    10. Aug 2015 | 7:48 Uhr | Kommentieren
    • Krusty

      Dann hast du diese Stelle wohl überlesen: „Playlisten sind an der Tagesordnung „

      10. Aug 2015 | 8:06 Uhr | Kommentieren
  • resomax

    „Darüberhinaus kann eine Option aktiviert werden, dass der Beschenkte nicht sehen können, welche Songs auf dem Album sind.“ – die Option fände ich richtig spannend, wie in alten Zeiten.

    10. Aug 2015 | 17:32 Uhr | Kommentieren
  • Markus

    Kann man Playlists nicht jetzt schon per Mail versenden? . . . nur werden natürlich nicht die Titel mit versendet sonder halt nur die Playlist . . . aber wenn man Apple Musik hat, hat man auch die passenden Titel zur jeweiligen Playlist 😉

    10. Aug 2015 | 18:51 Uhr | Kommentieren

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