Samsung stellt Galaxy Note 5 und Galaxy S6 edge+ vor

| 17:44 Uhr | 7 Kommentare

Vor wenigen Tagen hat Samsung für den heutigen Tag ein Event in New York angekündigt. Schnell war für die Gerüchteküche klar, dass die Südkoreaner das neue Galaxy Note 5 sowie das Galaxy S6 edge+ vorstellen werden. Da wir hier bei Macerkopf.de nicht nur über Apple Produkte berichten, sondern auch gerne über den Tellerrand blicken, möchten wir euch die Eckdaten zu den beiden neuen Smartphones vorstellen.

Galaxy Note 5

Samsung bleibt seiner Linie für große Smartphone-Displays treu und so setzt das Unternehmen beim Galaxy Note 5 auf ein 5,7 Zoll Quad HD Super AMOLED Display mit 2560 x 1440 Pixel (518ppi), einen Octa Core (2,1GHz Quad + 1.5GHz Quad) 64-Bit Prozessor, 4GB Ram, eine 16MP Kamera, eine 5MP Frontkamera, WiFi 802.11ac, LTE, Bluetooth 4.2, NFC, 3.000mAh Akku und Android 5.1. Das Gerät ist 153,2mm x 76,1mm x 7,6mm groß und wiegt 171g. Dieses Gerät soll zunächst nur in den USA und Asien zur Verfügung stehen. Ein Europa-Start ist ungewiss.

Galaxy S6 edge+

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Ein paar Unterschiede zum Galaxy Note 5 hält das Galaxa S6 edge+ bereit. Bei dem zuletzt genannten Gerät handelt es sich um einen großen Bruder des aktuellen Galaxy S6 edge. Das Gerät setzt auf einen 5.7 Zoll Quad HD Super AMOLED Dual-Edge Screen mit 2560 x 1440 Pixel (518ppi). Das Gerät ist 154,4mm x 75,8mm x 6,9mm groß und wiegt 153g.

Das edge-Design umschreibt Samsung wie folgt

Das auf beiden Seiten gewölbte Display des Samsung Galaxy S6 edge+ bietet viele praktische Funktionen: Über die „OnCircle“-Funktion können Nutzer anderen Besitzern eines Galaxy S6 edge oder edge+ jetzt auch selbst erstellte Bilder oder Emoticons unmittelbar vom Seitenbildschirm aus via Internet zukommen lassen. Per Schnellzugriff rufen Nutzer mit nur einem Wisch Apps auf oder werden über eingehende Nachrichten und Anrufe ihrer VIP-Kontakte informiert.

Zum Aufladen äußert sich der Hersteller ebenso

Das Samsung Galaxy S6 edge+ ist mit einem Akku mit einer Kapazität von 3.000 mAh ausgestattet und kann mit fast allen erhältlichen WPC- oder PMA-zertifizierten Ladestationen kabellos geladen werden.2 Damit Nutzer schnell wieder über ihr Smartphone verfügen können, hat Samsung die Ladezeit im Vergleich zum Galaxy S6 edge um 27 Prozent von 180 auf nur noch 120 Minuten verkürzt. Wer sein Gerät dringender benötigt, greift zum Kabel und nutzt die Schnellladefunktion, die mit nur zehn Minuten Aufladen eine Nutzung über mehrere Stunden ermöglicht.

Das Samsung Galaxy S6 edge+ wird ab dem 4. September 2015 in Deutschland mit 32 GB internem Speicher zu 799 Euro (UVP) in den Farben „Black-Sapphire“ und „Gold-Platinum“ erhältlich sein.

Samsung Pay

Schon bald werden Nutzer mit dem Samsung Galaxy S6 edge+ per Samsung Pay an Supermarktkassen bezahlen können. Nutzerdaten werden dabei durch Samsung KNOX, Fingerabdruckidentifizierung und digitale Verschlüsselung geschützt. Die Bezahllösung, die sowohl via Magnetic Secured Transmission (MST) als auch per NFC funktioniert, wird zuerst in Korea (20. August) und den USA (28. September) eingeführt. In Deutschland wird Samsung Pay, das mit den meisten in Geschäften vorhandenen Kartenlesegeräten kompatibel ist, voraussichtlich im Laufe des Jahres 2016 starten.

7 Kommentare

  • pinky

    iPhone 6 & iPhone 6plus
    Galaxy S6 Edge & Galaxy S6 edge+
    Man stelle sich nur vor, was passiert wäre, wenn Apple sein iPhone 6+ genannt hätte…

    Die Modellpolitik bei Samsung wird immer seltsamer, vor allem in Anbetracht der
    Tatsache, wann welche Modelle auf welchen Märkten in welchen Speichergrössen
    angeboten werden.

    13. Aug 2015 | 19:25 Uhr | Kommentieren
  • dini

    Es klingt komisch, aber auch Samsung entwickelt sich und das S6 Edge und das neue S6 Edge+ sind ne Hausnummer, an die soll Apple erstmal wieder anknüpfen …. auch wenn die 6er insgesamt die beste Weiterentwicklung war, so gibt es noch viele Baustellen zu beheben und vielleicht wäre es auch mal Zeit für echte Innovationen … gemeint ist nicht force touch … stabilstes smartphone, wasserdicht, starker akku (1x woche laden), schnurlos laden, apple care 3j garantie für 10 % des hardware preises, iphone upgrade Kits (tausch im apple store, umweltfreundlich & günstiger), apple pay für alle deutschen banken, konten, noch mehr stabilität (bspw. keine hängenden oder net funktionierenden kurzbefehle mehr) und und und … die apple watch 2 unabhängig vom iphone mit mehr funktionen und ausdauer … dann wird richtig schön 🙂 Ach ja … und apple soll nicht meine bestehende Musiksammlung verändern !

    13. Aug 2015 | 21:34 Uhr | Kommentieren
    • resomax

      „Es klingt komisch, aber auch Samsung entwickelt sich und das S6 Edge und das neue S6 Edge+ sind ne Hausnummer“: Ja, und was für eine! Vor allem die Namens“findung“!!!
      „… vielleicht wäre es auch mal Zeit für echte Innovationen“ und nicht nur Kopien – nicht wahr, Samsung?!

      14. Aug 2015 | 6:13 Uhr | Kommentieren
      • dini

        Das S6 Edge / Edge+ ist keine kopie mehr, es ist was neues, was Apple nicht gebracht hat … mir liegt viel an apple … aber man darf auch kritisch sein, … und für viel geld muss die qualität stimmen und samsung verbessert sich zunehmend und zum ersten Mal zieht Samsung vorbei …

        14. Aug 2015 | 7:02 Uhr | Kommentieren
        • TechnikDieBegeistert

          Ohne Dir jetzt zu nahe treten zu wollen, frage ich mich aber wo Du hier eine Innovation siehst.

          Zuerst einmal zu Deinen geforderten Features: Weder das S6, noch das Edge, Edge+ oder Note5 sind wasserdicht. Das hatte das SGS5 noch und ist bei der 6er Generation aus unerfindlichen Gründen (genauso wie der Wechselakku, der SD-Slot und USB3) einfach weggefallen. An diesen Stellen hat Samsung also keine Innovation betrieben sondern sich im Gegenteil dramatisch zurück entwickelt.

          Zu den abgerundeten Kanten:
          Im Falle des letztjährigen Note Edge hatte die abgerundete Kante tatsächlich einen (wenn auch nur geringen) Mehrwert zu bieten. Sowohl das S6edge als auch jetzt das plus können nicht so viel wie das letztjährige Gerät. Ich für meinen teil sehe hier kein Killerfeature sondern nur ein Gimmick mit dem man mal eben dem Kunden 100€ mehr aus der Tasche ziehen kann.

          Die Stelle an der Samsung tatsächlich etwas geschaffen hat was richtig gut funktioniert ist das ganze S-Pen Geraffel. Jeder kann es damit halten wie er will (ich will auf einem Smartphone nicht mit einem Stylus herumwerkeln) aber es funktioniert und bietet Funktionen die der eine oder andere wirklich braucht und nutzt. Das edge+ hat keinen Stift, was erst einmal in Ordnung ist, aber das Note 5 mit Stift erscheint dafür nicht in Europa. Was soll das?

          Und nun der Oberknaller:
          Die Notes haben in der Regel immer die Designsprache der GS Reihe geerbt, gleichzeitig aber hardwareseitig noch eine Schippe draufgelegt. Die diesjährigen Notes werden vermutlich als die günstigsten Neuentwicklungen aller Zeiten in die Geschichte eingehen da sie wirklich 1:1 (bis auf die 4GB RAM) vergrößerte Versionen des S6 und edge sind. Man hätte wenigstens USB Typ C (am besten mit USB 3.0 oder 3.1) nehmen können. Die Kamera ist zweifelsohne eine der Topkameras am Markt, aber nach dem Erscheinen des LG G4 hätte ich erwartet dass man auch hier ein wenig nachbessert. Platz für einen SD-Slot gab es schon bei den normalen Modellen; in den Notes ist sogar noch mehr Platz. Wenn man sich Sorgen um irgendeinen Performanceeinbruch aufgrund minderwertiger SD-Karten macht, kann man ja nur bestimmte SD-Karten (Klassen) zulassen.

          Ach, und wo wir gerade beim RAM sind: Nur 32GB? Es gibt die normalen bis zu 128GB hoch und ausgerechnet das eigentliche „Arbeitstier“ gibt es nur mit 32GB? Wo ist denn da die Logik?

          Fazit für mich:
          Ich finde die Designsprache der Geräte insgesamt gut. Das Edge finde ich zwar ganz nett anzusehen, aber mir ist es aufgrund des mangelnden Mehrwert an Features nicht den saftigen Aufpreis wert. Darüber hinaus gefällt mir persönlich nicht wie es in der Hand liegt und bevorzuge daher die Standardvariante (die es Europa aber [erst einmal] nicht geben wird).
          Innovationen sehe ich aber in der Tat keine (in Zahlen: 0), zumindest im Vergleich zu den normalen Galaxies. An TouchWiz wurde der gut begonnene Weg der Entschlackung leider scheinbar auch nicht weiter geführt (kommt dann vmtl. erst wieder mit dem S7) und die inneren Werte sind auch gleich geblieben.

          14. Aug 2015 | 9:29 Uhr | Kommentieren
  • Tobias

    Die Namensfindung mit dem + ist eigentlich nicht zu kritisieren. Sie wird seit dem S2 von Samsung verwendet, somit bevor Apple das Plus verwendet hat.

    Ansonsten trifft Dini ziemlich gut die Realität, dazu kopieren Apple und Samsung sich gegenseitig, was für die Käufer gut ist.

    14. Aug 2015 | 7:57 Uhr | Kommentieren
  • dini

    Ich hatte iphone 4, 5s habe es aus finanziellen Gründen verkauft, nutze zurzeit ein lumia 630 dual sim, nicht schlecht, aber auch nichts besonderes … aber wenn man preis in realtion dazu setzt doch ordentlich, erst recht wenn win 10 darauf läuft … im internet surfen ist eine Katastrophe … geht aber … mir geht es nicht darum samsung hervorzuheben oder zu loben, … ich will eigentlich auch bei apple bleiben (schreibe des grad mit ipad air/vorher ip3) weil es in der Summe das beste ist, aber auch Apple muss dazulernen und Verbesserungen bringen, Qualiätsprobleme a la Antennengate, Bendgate usw. gehen net (egal welcher Hersteller), schon gar net bei den Preisen … ich erhoffe mir endlich top produkte und hoffe auf echte Innovationen beim ip6s plus oder ip7 … ich kaufe des nur, wenn es gut abschneidet (früher hätte ich es bedingslos gekauft), genauso die apple watch, genauso das wohl künftige ipad pro usw.

    Am besten wäre ein Job bei Apple, ein Mann aus der Praxis der den Theoretikern Beine macht.

    14. Aug 2015 | 15:07 Uhr | Kommentieren

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