Apple hat Tidal nicht gezwungen, Drake-Stream zu stoppen

| 9:35 Uhr | 0 Kommentare

Ein Streaming-Anbieter hatte eine Wohltätigkeits-Performance des Künstlers Drake blockiert. Seitdem streiten sich die Beteiligten darüber, wer die Schuld an dem Verbot trägt. Das Magazin BuzzFeed berichtet.

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Aussage stimmt nicht

Ein gutmütiger Künstler

Er dachte sich wohl nicht viel bei seinem Auftritt am Freitag. Das Festival „Lil WeezyAna Fest“ in New Orleans erfüllt einen wohltätigen Zweck, unterstützt den „Tha Carter Fund“. Die Organisation greift Kindern und Jugendlichen unter die Arme, die unter den Folgen des Wirbelsturms Katrina vor zehn Jahren leiden.

Drake hatte sich seinerseits erst in diesem Jahr verpflichtet, ausschließlich für Apple Music zu produzieren. Dieser Vertrag ist stolze 19 Millionen Dollar schwer. Auf dem Festival spielte er nun einige seiner Stücke und ließ sie über den Anbieter Tidal ins Netz streamen – ein offensichtlicher Vertragsbruch.

Vertragsstrafe droht

Tidal schritt daraufhin ein und stoppte die Übertragung mit der Begründung, dies sei von Apple veranlasst worden. Auf dem Twitter-Kanal von Tidal und auf deren Website erschien die Ansage: „Apple mischt sich in die Kunstausübung ein und hat uns das Weiter-Streamen untersagt. Im Namen von Big Brother bitten wir um Entschuldigung.“

Insider berichteten nun von einer drohenden Vertragsstrafe in Höhe von 20 Millionen Dollar, die Apple gegen Drake angedroht haben soll, jedoch faktisch nicht stattgefunden hat.. Dies könnte den Künstler möglicherweise zum Umdenken veranlasst haben. Über seinen Manager gab er daraufhin bekannt, er selbst hätte den Abbruch des Streams gewünscht. Apple selbst hatte die Finger jedoch nicht im Spiel, auch hatte Apple dem Künstler keine Vertragsstrafe in Höhe von 20 Millionen Dollar angedroht, so BuzzFeed.

Wir haben keinen blassen Schimmer, warum sich Tidal zu dieser Aussage hat hinreißen lassen. Tidal und Apple Music stehen in direkter Konkurrenz. Vielleicht wollte der Streaming-Anbieter ein wenig Aufmerksamkeit für sich generieren.

Kategorie: Apple

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