Apple patentiert iPhone als Rauchmelder

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iPhones und iPads könnten in Zukunft auch Rauch und Brände melden. Auf diese Idee hat Apple diese Woche ein Patent erhalten. Zur Umsetzung müsste Apple möglicherweise neue Hardware in die iOS-Geräte integrieren.

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Der größte Unterschied zu den herkömmlichen Brandmeldesystemen besteht in dem mobilen Setting, das Apple bietet, was die möglichen Einsatzbereiche viel flexibler gestaltet.

Zum Patent gehört ganz zentral der nötige Sensor. Dieser könnte sich auf die Erfassung von Lichtquellen stützen, dabei etwa auf eine vorhandene Kamera zurückgreifen, es aber auch den ionisierenden Rauchmeldern gleichtun. Die Herausforderung bestünde für den Hersteller dann vor allem darin, die vorhandenen Hardware-Lösungen auf die passende Größe schrumpfen zu lassen.

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Vernetzung aller internetfähigen Geräte

Neben iPhones und iPads sieht das Patent auch einen Einsatz in anderen Geräten vor – in allen möglichen, die man sich denken kann: MacBooks, Macs, Apple TV, aber auch in Routern. Damit ist schon die Richtung angezeigt: An das moderne Rauchmeldesystem könnte alles angeschlossen werden, was über einen Funk-Chip verfügt, ein Netz aufbauen und Daten verarbeiten kann, so Appleinsider.

Auslösung des Alarms

Sobald das System Rauchentwicklung feststellt, informiert die Software den Nutzer des Geräts, optional auch die Feuerwehr und gibt die jeweilige Adresse gleich mit durch. Oder es aktiviert ein eventuell vorhandenes autonomes Notfallprogramm, wie etwa die Sprenkleranlage.

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Das System schaut ebenfalls danach, ob sich der Nutzer in der gefährdeten Umgebung aufhält und wenn ja, wo. Diese Information kann es zusammen mit näheren Angaben zur Größe des Feuers ebenfalls an die Retter durchgeben. Und das selbstverständlich automatisiert.

Smart Home wird konkreter

Über handfeste Pläne der Umsetzung ist bisher nichts bekannt. Das wäre wohl auch zu früh. Der pure Fakt, dass Apple sich in diesem Feld versucht, verdeutlicht aber die Richtung, die der Konzern schon seit geraumer Zeit eingeschlagen hat: Sich als starker Player in der Sphäre des Internets der häuslichen Dinge zu etablieren.

Das Patent erhielt die Kennung 9123221 und wurde bereits im Mai 2013 eingereicht. Die Schrift nennt Paul G. Puskarich als Erfinder.

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