Fotos mit iPhone 6S zu dunkel? Einfach mal Live Photos ausschalten…

| 7:25 Uhr | 1 Kommentar

Mit einer 12 MP iSight Kamera hat Apple der neuen iPhone Generation ein großes Kamera-Update spendiert. Auch wenn die Ergebnisse überzeugend sind, haben sich in den letzten Tagen vermehrt kritische Stimmen geäußert, die einen Qualitätsverlust bei Fotos beobachtet haben, die bei schlechten Lichtverhältnissen entstanden sind.

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So kommt Licht ins Dunkle

Auch wenn Apple im Vorfeld die verbesserte Kameratechnik für schlechte Lichtbedingungen hervorgehoben hat, scheint das iPhone 6s und iPhone 6s Plus gerade in dieser Disziplin zu straucheln. Erste Lösungsversuche scheinen den Schuldigen jedoch bereits ausgemacht zu haben.

Die standardmäßig aktivierte Funktion Live Photos, beeinflusst das Ergebnis des aufgenommen Fotos. Besonders bei schlechten Lichtverhältnissen zeigt sich ein körniges Bild. Deaktiviert ihr jedoch den Modus, verbessert sich auch die Fotoqualität.

Warum beeinflusst Live Photos die Qualität der Fotos?

Live Photos nimmt Bild und Ton für 1,5 Sekunden vor und nach dem Foto auf. Diese kurze Sequenz der Aufnahme kann anschließend mit Hilfe von 3D Touch wiedergegeben werden. Damit der Modus einen flüssigen Bewegungsablauf speichern kann, werden konstant 15 Bilder pro Sekunde aufgenommen.

Durch die Anzahl der Aufnahmen leidet jedoch das eigentliche Foto, da es nicht ausreichend belichtet werden kann. Ein erhöhter ISO-Wert ist die Folge und das Foto wird etwas körniger in der Darstellung. Dieser Effekt wird besonders bei einem schlechten Lichtverhältnis verstärkt. Somit raten wir euch besonders bei einem schlechten Licht, die Live Photo Funktion zu deaktivieren. Hierfür tippt ihr einfach in der Kamera App in der oberen Mitte auf den gelben Kreis. (via)

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Micha

    Kann ich nicht bestätigen nach einigen Testfotos mit meinem iphone 6s ist die Qualität (per Sichtkontrolle und auslesen der Fotos mit verschiedenen Programmen) nahezu identisch. Bei mehreren Fotos war die Qualität sogar geringfügig besser (nicht bemerkenswert mit dem Auge nur per Programm und hohem Zoom zu erkennen). Die Restlichen Testbilder (die nahezu alle bei schlechten Lichtverhältnissen geschossen wurden) waren sehr sehr identisch und es war kein Qualitätsverlust zu erkennen. Die „Erklärung“ mit der „nicht ausreichenden Belichtung“ ist meiner Meinung nach nicht Sinnvoll und auch nicht logisch.

    29. Sep 2015 | 15:41 Uhr | Kommentieren

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