Apple baut iCloud-Rechenzentren in Nevada und Oregon

| 17:44 Uhr | 0 Kommentare

Apple erweitert zur Zeit massiv seine iCloud-Speicherkapazitäten. Dafür baut der Konzern an zwei Orten an neuen Rechenzentren: in der Nähe von Reno, Nevada, und in Prineville, Oregon.

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Bereits im März wurde mit der Erweiterung der Anlage in Reno begonnen. Nun sind die Bauarbeiten so weit fortgeschritten, dass die Verlegung neuer Stromleitungen notwendig geworden ist, um die Anlage zu versorgen. Im Sommer wurde dort ein neues Kraftwerk in Betrieb genommen, das den Komplex vollständig aus erneuerbaren Energien versorgen soll, so Appleinsider.

In Prineville unterhält Apple schon seit mehreren Jahren ein Rechenzentrum. Nun hat der Konzern für 3,6 Millionen Dollar zusätzliche 80 Hektar an Land gekauft.

Der Bundesstaat Oregon bietet den Vorteil starker Steuererleichterungen für industrielle Neuansiedlungen, um der starken Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken. Nach Angaben eines Bezirksrichters hat Apple die Schaffung 35 neuer Jobs zugesagt.

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Weitere iCloud-Projekte

Apples iCloud-Ambitionen erschöpfen sich damit aber nicht. Anfang des Jahres hatte Apple den Bau neuer Rechenzentren in Irland und Dänemark angekündigt. Beide Projekte sollen sich vollständig aus erneuerbaren Energien speisen. Die Inbetriebnahme ist für 2017 vorgesehen.

Darüber hinaus will der iPhone-Hersteller die Fabrik, die zunächst für die Herstellung von Saphirglas in Zusammenarbeit mit GT Advanced Technologies genutzt werden sollte, nach der Pleite von GT zur zentralen Schnittstelle von Apples Cloud-Diensten umgewandelt werden. Zwei Milliarden Dollar will sich Cupertino diese Maßnahme kosten lassen. Der Baubeginn ist allerdings erst für Ende 2016 vorgesehen.

Kategorie: Apple

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