Jimmy Iovine: Freemium-Modelle sind der Untergang der Musik-Industrie

| 14:33 Uhr | 0 Kommentare

Nicht nur Apples Chef-Designer Jony Ive war in der Nacht zu heute Gesprächspartner beim Vanity Fair Summit in San Francisco, auch Apples Musik-Experte und Beats-Mitbegründer Jimmy Iovine stellten sich im Interview. Dabei gab Iovine ganz klar zu verstehen, dass kostenlose Musik, die sogenannten „Freemium-Modelle“ der Untergang der Musik-Industrie seien.

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Jimmy Iovine im Gespräch

Künstler sollen adäquat bezahlt werden, so der Tenor von Apples Musik-Experten Jimmy Iovine. Das von Apple vorgestellte Apple Music sei die Lösung dafür, Konsumenten und Künstler gleichermaßen zu berücksichtigen. Er positionierte den Service als „Freund“ für Künstler.

„Kostenlose Musik sei ein erstzunehmendes Problem. Gut möglich, dass das Freemium-Modell eine zeitlang notwendig war. Nun sei es jedoch der Untergang der Musik-Industrie. Unternehmen, die Freemium-Modelle anbieten, würden dies auf Kosten der Künstler tun“, so Iovine.

Pandora und Spotify bieten werbegestütze Abos an. Apple Music hingegen ist ein reiner Bezahldienst. Die ersten drei Monate sind völlig kostenlos und anschließend wird eine Monatsgebühr fällig. Beats 1, welches auch von Nicht-Abonnenten kostenlos gehört werden könnte, unterscheide sich vom Wettbewerb, da es ein Rund-um-die-Uhr-Radiosender als Stream über das Internet sei und Hörer Musiktitel nicht überspringen können. (via The Verge)

Kategorie: Apple

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