iPhone 6s: Apple überrascht mit stärkerer Verfügbarkeit

| 14:01 Uhr | 0 Kommentare

Nach der Markteinführung des iPhone 5s hatte Apple starke Probleme, die Nachfrage zu bedienen. Es kam zu Lieferengpässen, die erst im Lauf der Monate behoben wurden. Das wiederholt sich beim iPhone 6s nicht in dem selben Ausmaß. Das belegt eine Studie der Investmentfirma Piper Jaffray, die das Sortiment von 54 Apple Stores in New York, Florida und Texas unter die Lupe genommen hat.

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Laut Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster liege die Wahrscheinlichkeit, ein iPhone 6s oder iPhone 6s Plus in der 64 Gigabyte-Version im AT&T- oder Verizon-Paket vorzufinden, bei aktuell 50 Prozent. Beim iPhone 6 hatte die Wahrscheinlichkeit drei Wochen nach der Markteinführung bei nur 44 Prozent, beim iPhone 5s lediglich bei rund 37 Prozent gelegen.

Dabei stellte Munster ein starkes Ungleichgewicht zwischen iPhone 6s und 6s Plus fest: Zu 93 Prozent war das iPhone 6s mit 64 GB Speicher verfügbar, das iPhone 6s Plus allerdings nur zu 7 Prozent. Apple hat also ganz klare Prioritäten gesetzt, könnte man meinen.

Ähnlich ungleich fällt die Lieferzeit aus. Viele Modelle des iPhone 6s werden über den Online-Store schon in drei bis fünf Tagen verschickt, die Lieferzeit für viele iPhone 6s Plus kann sich schon bis zu drei Wochen hinziehen. Und dabei hat sich Apple schon gesteigert im Vergleich zur Zeit unmittelbar nach der Markteinführung, als die Lieferdauer vier Wochen betragen hatte.

Munster setzt ein „overweight“-Rating für die Apple-Aktie. Das Preisziel gibt er mit 172 Dollar an. Aktuell liegt der Wert bei knapp unter 113 Dollar das Stück. Das iPhone 6S mit Vertrag lässt sich hierzulande über die Telekom, Vodafone und o2 bestellen. Das iPhone 6s ohne Vertrag gibt es direkt bei Apple.

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