Japanische Ingenieur- und Architektur-Büros setzen aufs iPad

| 11:55 Uhr | 0 Kommentare

Apples Unternehmensstrategie richtet sich nicht nur an Endverbaucher, auch den Business-Markt hat der Hersteller aus Cupertino im Auge. Spätestens seit der Kooperation mit IBM im vergangenen Jahr und Cisco in diesem Jahr ist klar, dass Apple den Business-Markt stärker denn je angeht. Neue Wege werden eingeschlagen, um immer mehr potentielle Kunden anzusprechen. Dies scheint jetzt erste Früchte zu tragen.

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Japanische Ingenieur-Büros setzen aufs iPad

Wie sich zeigt, hat Apple mit seiner Unternehmensstrategie und der Positionierung des iPads in Japan vollen Erfolg. Einem Bericht zufolge setzen die großen japanische Ingenieur- und Architektur-Büros aufs iPad.

Wie Architosh (via Appleinsider) berichtet, hat Gräbert, ein deutsches Unternehmen, welches CAD-Software entwickelt, bekannt gegeben, dass man iOS untertützen wird. Stein des anstoßes ist die Tatsache, dass japanische Ingenieur- und Architektur-Büros iOS zum Standard erklärt haben und bereits tausende iPads einsetzen. Es heißt, dass die fünf größten Firmen des Landes ihre Tablet-Aktivitäten komplett aufs iPad ausgerichtet haben.

Apple selbst bewirbt auf seiner Homepage unter anderem das japanische Unternehmen Daiwa House Industrie, ein Bauunternehmen, welches bereits auf das iPad setzt. Dabei wird gezeigt, wie das Unternehmen auf spezielle iOS-Apps setzt, um Design-Aspekte, Bauplanung, Innenausstattung etc. zu erledigen. Unter anderem soll Apples Kooperation mit IBM für den rasanten Wechsel zu iOS verantwortlich sein.

Das Ganze geht auf Kosten von Android-Geräten, die weniger zum Einsatz kommen. Und auch Microsoft dürfte es schwerer denn je haben, in diesem Segment Fuß zu fassen.

Ursprünglich sahen Gräberts Planungen so aus, dass CAD-Software zunächst für Android entwickelt werden sollte, da das Unternehmen davon ausging, dass sich Android im Enterprise-Sektor durchsetzt. Die tatsächlichen Zahlen zeigen nun etwas anderes und so soll Apple einen Marktanteil von 80 Prozent in Japan in diesem Bereich haben. Kunden würde explizit nach iPad-Software fragen, so Yoji Ebata von Gräbert Japan. Mit dem iPad Pro und Apple Pencil dürfte Apple weitere Argumente liefern, zum iPad zu greifen.

Kategorie: iPad

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