Apple spricht sich gegen Gesetz zur Internet-Überwachung aus

| 14:41 Uhr | 0 Kommentare

Apple hat Position bezogen und spricht sich klipp und klar gegen einen Gesetzesentwurf aus, der es vorsieht, Konzerne dazu zu verpflichten, Informationen zur Cyberbedrohung an die Regierung weiterzugeben. Apples betont erneut, wie wichtig die Privatsphäre der Kunden für das Unternehmen sei.

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Apple spricht sich gegen CISA aus

In der kommenden Woche wird der US-Senat über den sogenannten „Cybersecurity Information Sharing Act“ (CISA) abstimmen. Dieser sieht es vor, dass Unternehmen verpflichtet werden, Informationen an Regierungen weiter zu geben.

„Wir unterstützen den aktuellen CISA-Gesetzesentwurf nicht“, sagte Apple in einem Statement. „Kundenvertrauen bedeutet alles für uns und wir sind davon übrzeugt, dass Sicherheit nicht auf Kosten der Privatsphäre stattfinden darf“

Apple steht mit seiner Meinung nicht alleine dar. Auch andere Unternehmen, wie zum Beispiel Yelp, Twitter, Wikipredia und reddit haben sich bereits gegen CISA ausgesprochen. Auch die Computer and Communications Industry Association, zu der unter anderem Google, Facebook, Microsoft und Amazon gehören, hat bereits ihre Bedenken geäußert.

In den letzten Jahren hat sich Apple immer und immer wieder in Sachen Datenschutz und Privatsphäre positioniert und die Relevanz herausgestellt. Erst heute morgen beteuerte das Unternehmen, dass Daten von Geräten mit iOS 8 oder neuer nicht entschlüsselt werden können, wenn ein Passcode eingerichtet ist.

Kategorie: Apple

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