iPad Pro: großes Potential im Bildungssektor

| 15:07 Uhr | 1 Kommentar

Apple hatte das neue iPad Pro bereits Mitarbeitern von Disney und Pixar zu Testzwecken überlassen. Jetzt folgen neue Bereiche, vor allem im Bildungssektor. Einer der ersten, der sich über das iPad Pro geäußert hat, ist Fraser Speirs, IT-Chef der Cedars School of Excellence, einer Privatschule im schottischen Greenock. Speirs hat während einer iPad-Präsentation in London das Gerät eine Stunde lang zwischen den Fingern gehabt und es ausgiebig testen können.

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Sein Fazit lautet: „Nutzer von Apps wie Editorial, Keynote, Pythonista, Office, Adobe, Omni und Panic sollten mal einen Blick auf das iPad Pro werfen.“ Die gute Ausstattung mit Systemfeatures mache aus dem Tablet ein ernst zu nehmendes Arbeitsinstrument. Manche Studenten könnten sich allerdings von dem relativ hohen Preis abgeschreckt fühlen.

Computerexperte lobt den Apple Pencil

Vom Apple Pencil zeigte sich Speirs besonders beeindruckt, er sei der beste iPad-Stift, den der Konzern bisher entwickelt habe. Er zeichne alles ohne wahrnehmbare Verzögerungen auf und ermögliche somit ein direktes Schreiben und Zeichnen – wie mit einem normalen Stift eben, so Speirs per Twitter.

Über die schiere Größe des iPads gab er sich überrascht, das Tablet sei deutlich größer als er vorher erwartet hatte und somit auch schwerer. Das iPad Pro lasse sich am besten auf dem Unterarm halten, während man es benutzt.

Nicht so fantastisch fand Speirs das Smart Keyboard. Die Bedienung beschrieb er als „ein wenig knifflig“. Es sei zwar eine gute Alternative zur herkömmlichen Steuerung, aber man muss viel Material auf- und zusammenfalten, ähnlich wie bei einer Zeitung. Die Bildschirm-Tastatur als Standard-Eingabe habe seinerseits, so Speirs, einige Fortschritte gemacht.

Ideal für Schulen und Labore

Im Blick auf die Software fiel dem Experten besonders die Multitasking-Fähigkeit auf. „Es ist so als ob man zwei iPads zusammenschließen würde“, erklärt Speirs. Wenn man für ein Programm nur die Hälfte des Bildschirms nutzt, lassen sich somit leicht zwei Apps parallel nebeneinander verwenden – ideal für Anwendungsbereiche wie sie in Forschung und Bildung gefragt sind.

Über solch lobende Worte wird sich Apple sicher freuen. Der Hersteller drängt seit Jahren vermehrt auf den Bildungssektor und stattet, besonders in den USA, mittlerweile ganze Schulen mit seinen Tablets aus. Mit dem neuen iPad Pro scheint Apple, der Linie von Speirs folgend, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.

Kategorie: iPad

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1 Kommentare

  • MrUNIMOG

    „er sei der beste iPad-Stift, den der Konzern bisher entwickelt habe.“

    Das hat er gesagt? Den Tweet konnte ich nicht finden… Wäre ja ziemlicher Blödsinn, da Apple zuvor keinen iPad-Stift entwickelt hat…

    26. Okt 2015 | 17:08 Uhr | Kommentieren

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