Indoor-Mapping: Apples „Indoor Survey“ versteckt sich im App Store

| 14:22 Uhr | 0 Kommentare

Apple ist seit der Freigabe von iOS 6 und der eigenen Karten-Applikation daran interessiert, seine App stetig zu verbessern. In vielen Bereichen ist das sicherlich bereits gelungen, allerdings gibt es in Sachen Apple Maps auch weiterhin Luft nach oben. Eine der Verbesserungen könnte darin liegen, dass Apple Kartenmaterial für den Indoor-Bereich zur Verfügung stellt.

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Indoor Survey im App Store

Entwickler Steve Troughton-Smith ist im App Store über eine Apple App namens „Indoor Surveys“ gestolpert, die sich nicht über die Suche auffinden lässt. Vielmehr versteckt sich diese und ist nur über einen Direktlink erreichbar. Dies sorgt natürlich für viele „Fragezeichen“.

Bereits seit längerem wird darüber gemunkelt, dass Apple an Indoor-Mapping arbeitet. So hat Apple beispielsweise im März 2013 den Indoor-Mapping Spezialisten WiFiSLAM übernommen. In der App-Beschreibung zu Indoor Survey heißt es

“By dropping ‘points’ on a map within the Survey App, you indicate your position within the venue as you walk through. As you do so, the indoor Survey App measures the radio frequency (RF) signal data and combines it with an iPhone’s sensor data. The end result is indoor positioning without the need to install special hardware.”

Aktuell können nur Anwender, die auf Apple Maps Connect setzen, die Indoor Survey App nutzen. Über Apple Maps Connect können Unternehmer auch Geschäfte mit Indoor Positionierungstechnologie melden. Allerdings beschränkt sich Apple zunächst auf Geschäftsorte mit folgenden Eigenschaften:

  • Für die breite Öffentlichkeit zugänglich
  • Jährlich mehr als eine Million Besucher
  • Verfügbarkeit von vollständigen, genauen und maßstabsgerechten Referenzkarten
  • WLAN in der gesamten Anlage aktiviert
  • Dazugehörige App vom Eigentümer des Geschäftsorts autorisiert

Indoor Survey könnte somit die korrespondierende App für Apple Maps Connect sein, damit die Positionsbestimmung getestet werden kann. Für die breite Masse ist die App nicht gedacht.

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