Apple Pencil Teardown: Miniatur-Logic-Board, Sensoren und mehr

| 19:07 Uhr | 1 Kommentar

Apple Pencil Teardown. Darauf haben wir ehrlicherweise schon gewartet. Kurz nach der Markteinführung eines neuen Apple Produktes schnappen sich die Reparatur-Experten von iFixit das Gerät, legen dieses auf den Seziertisch und blicken ins Gehäuseinnere. Während der Blick in ein neues iPhone- oder Mac-Modell sicherlich inteessant ist, wir in den letzten Jahren allerdings schon das ein oder andere iPhone bzw. mehrere Macs von Innen gesehen haben, haben wir gespannt auf das Apple Pencil Teardown gewartet. Apple selbst bezeichnet diesen nicht als Stylus und nicht als Ersatz für den Finger, sondern als Kreativwerkzeug für Designer und Co.

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Unter der Haube: Apple Pencil

Apple Pencil ist ein richtig guter Zubehörartikel zum iPad Pro, zumindest, wenn man diesen als Designer, Künstler etc. nutzen möchte. Wir haben uns Apple Pencil in den letzten Tagen bereits intensiver angeguckt und können euch sagen, dass dieser riesiges Potential bietet und die Notizen-App oder Adobe Sketch dadurch deutlich aufgewertet werden. Wie gesagt, man muss eine künstlerische Ader besitzen, damit man die Leistungsfähigkeit des Stiftes nutzen kann.

iFixit hat beim Apple Pencil unter die Haube geblickt und festgestellt, dass Apple auf engstem Raum allerlei Technik untergebracht hat. Das Logic Board bzw. die Hauptplatine ist winzig und bringt gerade mal 1g auf die Waage. Doch das ist nicht alles, was Apple verbaut hat. So findet sich im Gehäuse ein Drukstärkesensor, der den Druck misst, den der Anwender auf die Stiftkopf ausübt. So möchte Apple eine möglichst realitätsnähe Zeichenwiedergabe gewährleisten.

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Darüberhinaus verbaut Apple einen Neigungssensor und zwar in der Spitze des Pencil. Dieser erkennt die Neigung des Stiftes und empfindet somit die Neigung eines echtes Stifes auf dem iPad Pro nach.

Alles in allem vergibt iFixit 1 von 10 Punkten, wenn es um die Leichtigkeit der Reparatur geht. Apple Pencil ist vom Hersteller nicht wirklich für eine Reparatur ausgelegt. Zwar können die Spitze und die hintere Kappe leicht getauscht bzw. ersetzt werden. alles andere ist jedoch zugänglich.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Jano

    War ja klar, das Teil ist leider nichts self-made-rep.

    20. Nov 2015 | 0:02 Uhr | Kommentieren

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