Apple erfindet iPhone-Stoßdämpfer

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Apple hat am Dienstag ein weiteres Patent erhalten, dass iPhones vor physischen Beeinträchtigungen schützen soll. Die Erfindung sieht Stoßdämpfer vor, die an den Geräteecken angebracht sind und automatisch ausfahren, wenn ein Sturz erkannt wird.

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Die Erfindung heißt „Gehäuse für elektronische Geräte“ und beschreibt ein Stoßdämpfer-System, das in Kombination mit mehreren integrierten Sensoren einen zufälligen Aufprall vorhersehen soll, so Appleinsider.

Es gibt eine Vielzahl von Sensoren, die dabei zum Einsatz kommen könnten: der Beschleunigungsmesser, das Gyroskop, Kameras, das Mikrofon im Verbund mit dem Lautsprecher für eine Ortung mittels Echolot. Damit lassen sich Bewegungen recht gut identifizieren. Ein plötzliches Herabfallen dürfte mit großer Treffsicherheit erkannt werden.

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In diesem Fall werden automatisch vier Stoßdämpfer ausgefahren. Sonst sind sie unauffällig in der Gerätehülle untergebracht. Die Dämpfer haben Polster aus Schaumstoff, Plastik oder Gummi, was einen weiteren Vorteil mit sich bringt: Das Material ist schwimmfähig. Wenn das iPhone ins Wasser fällt, sinkt das Gerät langsamer und der Nutzer kann es eventuell noch rechtzeitig vor dem Verschwinden retten.

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Das gegenwärtige Design der iOS-Geräte lässt eine Integration der Erfindung nicht so ohne weiteres zu. AppleInsider vermutet deshalb, dass das Patent eher in fernerer Zukunft Anwendung finden könnte.

Das Patent wurde im Mai 2014 eingereicht und nennt Minhyung Kevin Moon als Erfinder.

Kategorie: iPhone

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