iPad Pro Verkaufszahlen stellen Microsoft Surface-Familie in den Schatten

| 22:22 Uhr | 6 Kommentare

Letzte Woche meldete sich Analyst Ming Chi Kuo zu Wort und gab an, dass er damit rechnet, dass Apple im laufenden Weihnachtsquartal insgesamt 2,5 Millionen iPad Pro verkaufen wird. Aktuell heißt es im Apple Online Store, dass das iPad Pro innerhalb von 3 bis 5 Geschäftstagen versandt wird.

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iPad Pro: 1,7 Millionen Exemplare zum Weihnachtsgeschäft

Nun melden sich die Analysten von RBC Capital Markets zu Wort und gehen etwas konservativer zu Werke. RBC rechnet damit, dass Apple nach dem Verkaufsstart Mitte November rund 1 Million Exemplare pro Monat verkaufen wird. Dies führt zu 1,7 Millionen verkaufte Geräte im Jahr 2015 und 3 Millionen verkaufte iPad Pro in den ersten drei Monaten nach Verkaufsstart.

Weiter heißt es, dass Apple 200 Dollar Gewinn pro Gerät verbucht, so Businessinsider (via 9to5) Dies führt innerhalb der ersten drei Monate zu einem Umsatz von rund 2,4 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 600 Millionen Dollar. Das iPad Pro startet in den USA bei 799 Dollar (ohne Steuern) und hierzulande bei 899 Euro (inkl. MwSt).

In den Monaten Mai, Juni und Juli verbuchte Microsoft mit seiner Surface-Familie einen Umstatz von 888 Millionen Dollar. Damit ist Apple auf einem guten Weg, in nur einem Quartal mehr iPad Pro zu verkaufen, als Microsoft die ganze Surface-Familie bisher absetzen konnte.

Bisher bot Apple das 7,9 und 9,7 Zoll iPad an, welches sich in primär an Endverbraucher richtet. Mit dem neuen 12,9 Zoll iPad Pro sowie Apple Pencil und dem Smart Keyboard richtet sich Apple verstärkt an Geschäftskunden, Designer, Kreative und Künstler.

Kategorie: iPad

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6 Kommentare

  • Tim

    Vergleicht ihr hier echt die Monate Mai/Juni/Juli mit dem Weihnachtsquartal?
    Außerdem schreibt ihr, bei dem Vergleich „als bisher“ bezieht euch aber wieder auf drei Monate..
    Sorry fürs Meckern… Aber wenn ihr schon vergleicht, dann bitte richtig.

    25. Nov 2015 | 12:28 Uhr | Kommentieren
  • MrT

    Ist schon komisch: Sind die Zahlen von Apple für ein Produkt gut, werden sie veröffentlicht und man darf die Konkurrenz zerreißen.

    Sind die Zahlen schlecht (Apple Watch), werden sie nicht veröffentlicht und man sagt „Prima! Läuft wie sau! Sind mehr als zufrieden!….“

    Sehr seltsam…

    25. Nov 2015 | 12:35 Uhr | Kommentieren
    • Krusty

      Apple hat zum iPad Pro keine Verkaufszahlen veröffentlicht. Nach deiner Logik läuft das Produkt also schlecht.

      25. Nov 2015 | 16:28 Uhr | Kommentieren
    • Fabian

      Das ist ja so falsch.

      1. Gibt es keine Verkaufszahlen zum iPad Pro für das laufende Quartal, da das Quartal nicht abgeschlossen ist.

      2. Wird Apple wahrscheinlich keine Zahlen zum iPad Pro veröffentlichen sondern nur zum iPad allgemein (Mini und Air werden auch nicht aufgeschlüsselt)

      3. Sind schlechte Zahlen sehr relativ – ich wüsste zum Beispiel nicht ab welcher Zahl die Apple Watch nun ein Erfolg wäre. Ich sehe nur in meinem Umfeld immer mehr Nutzer und eine schnellere Verbreitung als von iPhone und iPad zu Beginn – daher gehe ich von einem Erfolg aus. Wahrscheinlich gaukelt man dem Markt vor, es sei ein Flop, um Konkurrenten von riesigen Investitionen abzuschrecken.

      25. Nov 2015 | 16:38 Uhr | Kommentieren
  • Dirk

    Hier hat apple keine Zahlen veröffentlicht, es handelt sich lediglich um Analysteneinschätzungen.

    25. Nov 2015 | 14:25 Uhr | Kommentieren
  • MrT

    Und das ist genauso schlimm, dass aut Analysten-Vermutungen und vielen HÄTTE, KÖNNTE und so weiter dann ein Artikel entsteht, in dem suggeriert wird, dass Apple sich besser verkauft als MS. Weder das eine, noch das andere ist wirklich belegt, aber alle „IT“-Seiten stürzen sich drauf wie wild

    25. Nov 2015 | 17:28 Uhr | Kommentieren

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