Richterin weist iMessage-Sammelklage von Android-Nutzern zurück

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Apple wurde am Dienstag von einer Klage freigesprochen, die frühere iOS-Nutzer eingereicht hatten. Dies berichtete Business Insider. Dabei ging es um gesperrte Rufnummern im iMessage-Dienst. Die Bezirksrichterin Lucy Koh wies die Sammelklage nun zurück. Damit bestehen gegen den Konzern auch keine Ansprüche mehr.

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iMessage-Klage abgewiesen

Frühere iPhone-Nutzer, die zu Android gewechselt waren, hatten den Konzern verklagt. Denn sie konnten auf ihren neuen Android-Smartphones keine Textnachrichten von anderen iOS-Nutzern mehr empfangen.

Die Richterin hatte die Klage früher schon einmal abgewiesen. Mit der Begründung, dass nicht geklärt werden konnte, ob tatsächlich alle Kunden gleichermaßen betroffen waren. Daraufhin legten die Vertreter der Sammelklage, die Anwälte Adam Backhaut, Bouakhay Joy Backhaut und Kenneth Morris, den Fall erneut vor.

Das Verfahren zog sich so eine ganze Weile hin. Die ersten Fälle reichen bis ins Jahr 2012 zurück. Schuld an der Misere war Apples iMessage-System. Es hat ganze zwei Jahre gedauert, bis der Konzern die Ursache behoben hat. Obwohl Apple letztendlich im Recht blieb, ist es also nicht so, dass die ganze Sache völlig unbegründet war.

Die Klage beruft sich auf den US-amerikanischen Federal Wire Tap Act, gegen den Apple verstoßen haben soll. Der Konzern wies aber beharrlich alle Ansprüche von sich.

Stattdessen bot man eine technische Lösung an: Im November 2014 wurde ein Online-Dienst für iMessage bereit gestellt, über den die Betroffenen ihre offenbar gesperrten Telefonnummern vom Dienst abmelden und somit wieder freigeben konnten. Richterin Koh kündigte daraufhin an, dass Apple gegen das US-Bundesrecht verstoßen hatte. Einer Strafe ging der Konzern durch geschicktes Manövrieren aber aus dem Weg.

Kategorie: Apple

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