MacBook Pro 2012 immer noch sehr beliebt

| 17:55 Uhr | 7 Kommentare

Ohne Zweifel, das 13 Zoll non-Retina MacBook Pro (Modell MD101LL/A,) ist das älteste MacBook der aktuellen MacBook-Familie. Das Gerät wurde 2012 auf den Markt gebracht und kann nach wie vor über den Apple Online Store gekauft werden. Trotz seiner verhältnismäßig niedrigen Auflösung, der langsamen Festplatte, wenig RAM und einer CPU, die mittlerweile in die Jahre gekommen ist, ist es unter Apple Mitarbeitern ein offenes Geheimnis, dass sich das Gerät nach wie vor erstaunlich gut verkauft.

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MacBook Pro 2012 noch immer sehr beliebt

Für Apple-Geeks ist es kaum nachvollziehbar, warum noch irgendjemand so ein veraltetes Geräte kauft. Das Gerät kostet 1199 Euro. Das 13 Zoll Retina MacBook Pro ist für 1449 Euro zu haben. Allerdings gibt es für Käufer zahlreiche Gründe, nach wie vor auf das 2012er Modell zu setzen. Das non-Retina MacBook Pro ist der einzige Mac, den Apple mit DVD-Laufwerk verkauft. Viele Anwender möchten einfach ein Gerät mit DVD-Laufwerk und greifen deswegen zu. Geeks sehen ein DVD-Laufwerk als veraltet an, allerdings ist es noch nicht ganz out-of-date. Auch ist es der einzige Mac, der einen Ethernet- und einen FireWire-Anschlus besitzt.

Es ist zudem der einzige Mac, der auf Standard-Festplatten setzt, so Marco.org. Diese kann leicht vom Anwender ersetzt und beispielsweise kostengünstig durch eine SSD ersetzt werden. Auch ist das 2012er MacBook Pro der einzige Mac-Laptop mit aufrüstbarem RAM. Käufer können den Speicher kostengünstig aufrüsten.

Ganz so veraltet ist das Gerät nicht. Es besitzt USB 3.0, Thunderbolt und Multitouch. Das non-Retina Display ist sicherlich die Komponente, die am veraltetsten ist. Blickt man auf die CPU Geekbenchwerte, so ist das Gerät im Single-Core-Test nur 16 Prozent und im Multi-Core-Test nur 25 Prozent langsamer als das 13 Zoll Retina MacBook Pro 2015. Betrachtet man das jeweilige High-End-Modell der jeweilgen Geräte, so liegt der Leistungsunterschied gerade mal bei 7 bzw 9 Prozent.

Kategorie: Mac

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7 Kommentare

  • Mighty_Dome

    Verständlich, die Retina Modelle sind auch unverschämt teuer, (besonders die Upgrades). Abgesehen davon spürt man die paar Prozent an Leistung nicht wirklich.
    Ich habe meinen 13“ , i7, 2011 early mit einer SSD und 16 GB RAM ausgestattet und liege im Gesamtwert unter dem, was ich mit der selben Konfiguration bei Apple bezahlt hätte.

    Dennoch muss ich sagen, würde ich mir, falls meiner den Geist aufgeben sollte (was hoffentlich noch nicht allzu bald sein wird), würde ich mir niemals einen 2012 holen.

    05. Jan 2016 | 18:10 Uhr | Kommentieren
    • Eddi

      Ich finde alleine der Mehrwert des Displays macht das alles wett. Wenn man mal ein paar Monate das Retina benutzt weiß man, dass man nie wieder zu den schlechten Auflösungen zurück will. Auf der Arbeit habe ich oft mit allerhand privater Notebooks zu tun und kein einziges würde ich benutzen, selbst wenn ich es geschenkt kriegen würde.

      Und auch von der Leistung her hast du sicher mit einem günstigeren i7 (oder i5 wenn deiner nur dualcore hat) mehr als bei dem alten Teil, besonders die Grafikleistung ist sehr schwach bei den alten. Bleibt noch die SSD, damals waren das bestimmt sata 2,5″ Platten, da findet man auch nichts was annähernd so schnell ist wie die im retina Macbook. Also ich persönlich kanns nicht nachvollziehen, weiß auch nicht wie viel billiger es für dich war, aber ein paar hunderter spar ich lieber am Urlaub oderso 😀

      06. Jan 2016 | 3:21 Uhr | Kommentieren
  • Rick

    Ich schätze diese Qualitäten ebenfalls! Mein Macbook Pro von 2010 war zwar damals nicht billig, aber einfach mal viel zuverlässiger und schneller betriebsbereit als damalige Windows-Rechner. Und heute hat es mit einer 1TB-SSD und maximalem Arbeitsspeicher immer noch eine sehr akzeptable Leistung, so dass ich unter dem Strich sogar weniger ausgegeben habe, als wenn ich auf Windows gesetzt hätte. Ich bin mir auch unsicher, ob Konkurrenzprodukte so tolerant mit einigen ernsten Problemen umgegangen wären, wie zwei Stürze aus über 1 Meter Höhe und einer ordentlichen Portion Tee, die sich auf das Keyboard ergossen hat. Shit happens. Aber mein Macbook Pro tut immer noch seinen Dienst – und macht Spaß! Sollte es mal doch zum Opfer meiner Ungeschicklichkeit werden, werde ich mir ebenfalls das MBP von 2012 holen – wenn bis dahin nicht ein neues erhältlich ist, das DVD (oder BluRay), MagSafe(2) und gerne ein Retina-Dusplay enthält und einen Wechsel der Standard-SSD/-HD und des Speichers durch den User zulässt.

    05. Jan 2016 | 23:42 Uhr | Kommentieren
  • Paul

    Die Festplatten Geschwindigkeit kann man in den meisten Fällen vernachlässigen, aber die HD4000 ist ein absolutes no go! Warum Apple da nicht etwas anderes einbaut versteh ich nicht!

    06. Jan 2016 | 7:05 Uhr | Kommentieren
  • Marvin

    Weil dann das Argument für die Retinamodelle fehlen würde.

    Warum sollte ich mir ein Retina Modell in Vollausstattung kaufen, wenn ich ich ein Non-Retina mit etwas Geschick selber aufrüsten kann?

    Die Auflösung mag vielleicht ein Grund sein. Aber die meisten Menschen die sich ein Non-Retina holen, wollen meistens nur Texte schreiben oder es halt als stylischen Ersatz für das Windowsnotebook.

    Der Rest setzt halt auf das Retina-Modell.

    06. Jan 2016 | 15:02 Uhr | Kommentieren
  • Krusty

    Vielleicht bleibt das MacBook Pro 2012 ähnlich lange im Mac-Programm wie der iPod Classic bei den iPods.

    06. Jan 2016 | 19:13 Uhr | Kommentieren
  • Modder

    Bei den Retinas kann man nichts mehr reparieren oder umbauen. Meine Akkus halten ca. 3 Jahre. Dann ist der ganze Laptop Müll bzw. ein Fall für den Service. Steve Jobs würde sagen, mehr Lebensdauer braucht ein Notebook nicht…

    Wenn mein 2011er kaputt geht, weiß ich nicht, ob ich derzeit noch einmal zu Apple gehen würde. Die ganzen Wunschlisten oben könnt ihr sowas von vergessen. Die Laptops entwickeln sich zunehmend zu iPads mit Touchpad.

    Derzeit finde ich nur den iMac 27″ interessant. Power und groß. Man kann das Fusion Drive in der Servicewerkstatt gegen eine zweite SSD tauschen lassen und den Ram aufrüsten. Mobil kann man bei Apple dann nur noch ein Wegwerflaptop erwarten.

    Die wollen unser Geld nicht mehr?

    02. Feb 2016 | 22:35 Uhr | Kommentieren

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