Apple kauft Emotient – Startup für künstliche Intelligenz

| 20:51 Uhr | 1 Kommentar

Wie die Kollegen von CNBC Now berichten, hat Apple mit Emotient ein Startup für künstliche Intelligent übernommen. Bei Emotient handelt es sich um ein Unternehmen, welches eine Technologie zur Erkennung von Gesichtszügen und -ausdrücken entwickelt hat.

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Apple kauft Emotient

Gegenüber dem Wall Street Journal hat Apple die Übernahme mit der üblichen Floskel bestätigt. Es heißt, dass der Hersteller aus Cupertino von Zeit zu Zeit kleinere Unternehmen kauft und über den Zweck und zukünftige Pläne nicht öffentlich spricht.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist unklar, welche Idee Apple mit der Übernahme von Emotient verfolgt. Bisher wurde die Emotient-Technologie unter anderem in der Werbebranche eingesetzt, um zu erkennen, wie Kunden auf bestimmte Werbung reagieren. So wurde registriert, ob Anwender überhaupt die Werbung wahrnehmen, wie sie auf diese „reagieren“ und ob die Reaktion eher positiv oder negativ ist. Videos von Personen wurden aufgenommen und anschließend analysiert.

Die Emotient Webseite wurde bereits angepasst und Details über die angebotenen Services wurden entfernt. Unter anderem heißt es dort

Emotient is the leader in emotion detection and sentiment analysis, part of a neuromarketing wave that is driving a quantum leap in customer understanding. Our services quantify emotional response, leading to insights and actions that improves your products and how you market them.

Wir gehen nicht davon aus, dass Apple die Emotient-Technologie zu Werbezwecken einsetzen möchte. Vielmehr dürfte der iPhone-Hersteller an der grundsätzlichen Gesichterkennung interessiert sein. Neben Emotient kaufte Apple in diesem Segment in den letzten Jahren bereits Faceshift, Polar Rose und Perceptio. Fest steht für uns, dass Apple den Bereich der Gesichtserkennung und Gestenerkennung im Fokus hat. Fraglich ist nur, bei welchen Produkten dies zukünftig zum Einsatz kommt.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Domi

    Siri!

    Sie braucht Emotionen und kann lernen die Emotionen des Anwenders zu verstehen.

    08. Jan 2016 | 20:28 Uhr | Kommentieren

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