o2 und Vodafone starten mit der eSIM

| 15:11 Uhr | 1 Kommentar

o2 und Vodafone starten mit der eSIM. Immer mal wieder haben wir in der Vergangenheit über die eSIM berichtet. Um was geht es dabei? Bei der eSIM handelt es sich nicht etwas um eine physikalische SIM-Karte, wie wir sie heutzutage kennen. Ihr erhaltet bei eurem Mobilfunkprovider eine SIM-Karte, steckt diese in euer Smartphone und los geht es. Bei der sSIM handelt es sich um eine „embedded“ SIM-Karte, also eine SIM-Karte, die fest im Gerät verbaut ist und nicht im klassischen Sinne getauscht werden kann.

o2_esim_installation

o2 und Vodafone starten mit der eSIM

eSIM – Vodafone und o2 machen bei den deutschen Mobilfunkanbietern den Anfang. Dies bedeutet allerdings nicht, dass ihr zukünftig mit eurem Smartphone an einem Mobilfunkanbeiter gebunden seid und nicht mehr wechseln könnt, vielmehr gilt die verbaute eSIM für alle Mobilfunkanbieter und kann grundsätzlich von diesen genutzt werden. Per Software wechselt man von Anbieter A zu Anbieter B und ist deutlich flexibler. Verträge werden trotzdem mit den Providern eingegangen.

Apple setzt beim iPad bereits seit einiger Zeit auf die sogenannte Apple SIM. Vor einiger Zeit kam die Apple SIM auch nach Deutschland. Hier ist es ähnlich. Diese SIM-Karte kann von mehreren Providern genutzt werden und der Kunde ist flexibler. Im Juli letzten Jahres hieß es, dass Apple hinsichtlich der eSIM mit ersten Mobilfunkprovidern verhandelt. Eddy Cue bestätigte wenig später, dass man daran arbeitet die hohen Roaming-Gebühren zu beseitigen.

Früher oder später wird Apple auch beim iPhone eine eSIM verbauen, auf die Kunden ihren Mobilfunkvertrag buchen können. Zurück aber zu Vodafone und o2. So informiert o2 uns am heutigen Tag wie folgt

„Schon in vier Jahren soll es mehr als 35 Milliarden vernetzte Geräte auf der Erde geben und ein Großteil davon möchte sich in Mobilfunknetze einbuchen“, erklärt erklärt Markus von Böhlen, Director Devices, SIM & Logistic von Telefónica Deutschland. „Dieser Ansturm lässt sich nur mit fest eingebauten SIM-Chips bewältigen, die sich bequem per Software konfigurieren lassen. Die eSIM ist damit die Basis für das Internet der Dinge und ein großer Durchbruch für die Mobilfunk-Branche.“

Am Beispiel der Samsung Galaxy Gear S2 classic 3G erklärt o2 die Konfiguration wie folgt

Bei der Samsung Galaxy Gear S2 classic 3G funktioniert das so: Nach dem Kauf installiert ein O2 Guru im Shop den Samsung Gear Manager auf dem kompatiblen Android-Smartphone des Kunden und verbindet es über Bluetooth mit der Smartwatch. Die App scannt dann einen persönlichen QR-Code aus dem zugehörigen Mobilfunkvertrag und startet den Download des verwendeten SIM-Profils, das anschließend über Bluetooth auf der Galaxy Gear S2 classic 3G installiert wird. Sobald dieser Vorgang beendet und der Mobilfunkvertrag aktiviert ist, lässt sich schon das erste Telefonat führen.

Von Vodafone, los geht es am 11. März, ist folgendes zu lesen:

Die eSIM ist ein weiterer wichtiger Schritt in die digitale Zukunft. Sie wird zum Schlüssel für das Internet der Dinge. Hersteller werden noch mehr Geräte und Maschinen noch einfacher miteinander vernetzen. Telekommunikationsanbietern eröffnen sich völlig neue Vermarktungschancen. Und Mobilfunkkunden bietet die eSIM künftig noch mehr Komfort beim Umgang mit zahlreichen Geräten.

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Der Dirk

    Ganz kurz mal so zu meinem Verständnis.
    In wiefern soll man durch die eSIM flexiebler sein als durch eine physikalische SIM?
    Denn ich denke mal die Leute bleiben nicht X Jahre bei einem Anbieter, weil sie die SIN nicht aus dem Telefon bekommen. Denn die Bindung wird ja auch weiterhin über Knebelverträge gemacht.

    19. Feb 2016 | 12:52 Uhr | Kommentieren

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