John McAfee „Ich kann ein iPhone für das FBI knacken“

| 15:05 Uhr | 6 Kommentare

Über die McAfee Antivirensoftware dürften die meisten Nutzer schon einmal gestolpert sein. John McAfee gründte 1987 seine Firma, nachdem er von einem Computervirus betroffen war, und entwickelt eine entsprechende Antivirensoftware. Später verkaufte er das Unternehmen und verbrachte anschließend ein sehr bizarres Leben. Näheres könnt ihr unter anderem bei Wikipedia nachlesen. Aktuell strebt McAfee als Präsidentschftskandidat der Libertären Partei der USA das Präseidentenamt an.

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Joe Raedle/Getty

John McAfee „Ich kann ein iPhone für das FBI knacken“

Die Diskussion rund um die Verschlüsselung von iOS-Geräten habt ihr sicherlich in den letzten Tagen mitbekommen. Das FBI hat einen Gerichtsbeschluss erwirkt und will Apple zwingen, ein iPhone zu knacken. Apple selbst sagt jedoch, dass das Unternehmen keine Schlüssel speichert und keine iPhone knacken oder Kommunikation abfangen kann. Auch hat Apple kein Interesse daran eine Backdoor in iOS einzubauen. Facebook, Twitter, WhatsApp und Google stehen voll und ganz hinter Apple.

Nun meldet sich der exzentische John McAfee zu Wort und betont gegenüber Techinsider, dass er das iPhone für das FBI knacken könne.

So here is my offer to the FBI. I will, free of charge, decrypt the information on the San Bernardino phone, with my team. We will primarily use social engineering, and it will take us three weeks. If you accept my offer, then you will not need to ask Apple to place a back door in its product, which will be the beginning of the end of America.

If you doubt my credentials, Google „cybersecurity legend“ and see whose name is the only name that appears in the first 10 results out of more than a quarter of a million

Um sein Bestreben noch einmal zu untermauern, gab McAfee an, dass er seinen Schuh in der Neil Cavuto Show fressen werde, wenn es nicht klappt. Populistisch oder besitzt McAfee wirklich die Fähigkeiten dazu?

Kategorie: Apple

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6 Kommentare

  • zen

    Sehr gut! Dann los und die Debatte beenden! Dann kann der Staat sich ja zufrieden geben und das FBI auch. Die bekomme ihre Daten und die iPhone´s bleiben dann, wie gehabt, sicher! Warum glaube ich nur, will der Staat und das FBI gar nicht diese, direkte und einfache Lösung (der Debatte)?!!! Achja stimmt ja…totale Kontrolle, ist das „echte“ Ziel…

    19. Feb 2016 | 15:18 Uhr | Kommentieren
  • Eddi

    Ein Zeitraum von 3 Wochen heißt dass er kein Werkzeug hat um das zu schaffen, bzw dass es sich dabei um stumpfes Bruteforce handelt. Was für ein Quatsch. Ich kann das auch in 3 Wochen, nur weil er referenzen was Programmierung angeht hat, heißt das nicht dass es bei ihm nicht genau so gelogen wär wie bei mir. Naja, mal hoffen dass das FBI das Geld dafür verbrennt, bin gespannt was er dann in 2 Monaten sagt wenn er aufgibt 😀

    19. Feb 2016 | 17:34 Uhr | Kommentieren
    • Mad Matt

      Eddi: Brute Force geht nicht, das ist genau das Problem des FBI

      19. Feb 2016 | 18:10 Uhr | Kommentieren
    • Rick

      Geld verbrennen? Er hat es kostenfrei angeboten!
      Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

      20. Feb 2016 | 11:27 Uhr | Kommentieren
      • Eddi

        Kostenfrei gegen die Ressourcen des FBI die der Staat bezahlt?! Rechenzeit kostet auch Geld und nicht zu wenig.

        21. Feb 2016 | 4:10 Uhr | Kommentieren
  • Steven

    So wie es aussieht könnt ihr bzw. Eddi kein Englisch.
    Es handelt sich hier nicht um stumpfes Bruteforcen, sondern „primär“ um Social Engineering (siehe John McAfee’s Aussage)
    Also Er und sein Team möchten in 3 Wochen, das ganze Leben von Syed Rizwan Farook durchforsten (Leute die ihn kannten befragen) um so auf Hinweise zu kommen.
    Um eventuell mit diesen Hinweisen, dass iPhone zu entsperren.

    21. Feb 2016 | 22:35 Uhr | Kommentieren

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