Junge Frau dank „Mein iPhone suchen“ aus der Hand ihres Entführers befreit

| 16:44 Uhr | 4 Kommentare

Die Polizei im US-Bundesstaat Pennsylvania konnte eine 18-Jährige aus den Händen ihres Entführers befreien. Auf die Spur waren die Beamten dank des iPhones gekommen, das die junge Frau bei sich trug, wie NBC zum Wochenende meldet.

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Es war ihr Ex-Freund, der die 18-Jährige entführt hatte. Ihre Mutter konnte mit Hilfe von iCloud und der App „Mein iPhone suchen“ den Standort des Opfers ausfindig machen und gab die Daten an die Polizei. Das war am Dienstag. Die junge Frau war von ihrem Zuhause in East Stroudsburg ins über 240 Kilometer entfernte Milesburg, ebenfalls in Pennsylvania, verschleppt worden. Mit Hilfe der iPhone-Daten gelang schließlich die Befreiung. Das Opfer überstand die Aktion unbeschadet, so NBC.

Die 18-Jährige soll sogar in der Lage gewesen, die Mutter per SMS über ihr Schicksal zu benachrichtigen. Ob die Mutter ohne diesen Tipp auf den Gedanken gekommen wäre, Apples Software-Tools zu benutzen, ist nicht überliefert.

Die Polizei fand die junge Frau auf einem McDonalds-Parkplatz. Sie saß an Händen und Füßen gefesselt und mit einem Knebel im Mund in einem Auto. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um den 18-jährigen Joseph Boller. Seine Kaution für die Haftentlassung wurde auf 150.000 US-Dollar festgesetzt, heißt es in dem Bericht.

Das ist nicht das erste Mal, dass die App „Mein iPhone suchen“ es der Polizei erleichtert, auf die Spur von Verbrechern zu kommen. Auch bei der medizinischen Notfallhilfe hat die App schon gute Dienste geleistet. (via)

Kategorie: iPhone

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4 Kommentare

  • Krusty

    Vor allem brauchte die Mutter das Passwort für den iCloud-Zugang ihrer Tochter.

    21. Feb 2016 | 16:57 Uhr | Kommentieren
  • Andy

    @Krusty Nein, bei der Familienfreigabe kann man alle Geräte der Familie orten – ohne Passwort.

    21. Feb 2016 | 18:21 Uhr | Kommentieren
  • Nicolai

    @Andy aber es wird ganz klar von „iPhone suchen“ berichtet 😉

    21. Feb 2016 | 18:55 Uhr | Kommentieren
    • MrUNIMOG

      Ja, und bei der Familienfreigabe kann man genau darüber die Geräte der anderen Familienmitglieder finden.

      21. Feb 2016 | 21:52 Uhr | Kommentieren

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