Apple bestätigt: Apps vollständig beenden, spart keinen Akku

| 19:05 Uhr | 3 Kommentare

Ein Doppelklick auf den Homebutton eines iOS-Gerätes befördert euch zum sogenannten App-Switcher. In diesem seht ihr alle „im Hintergrund“ geöffneten Apps. Mit einer Wischgeste von links nach rechts scrollt ihr durch die verschiedenen Apps. Wischt ihr ein App-Fenster nach oben, so beendet ihr eine App vollständigt. Nun hat sich Apple´s Software-Chef zum vollständigen Beenden von Apps geäußert.

Apps vollständig beenden, spart keinen Akku

Es ist schon eine Art Kult geworden und wir beobachten es regelmäßig im Freundes- und Bekanntekreis, dass Anwender den App Switcher auf ihren iOS-Geräten öffnen und alle Apps vollständig beenden. Manche machen es einmal täglich und manche beenden die geöffneten Apps sogar mehrfach pro Tag. Bringt das überhaupt was? Hat das möglicherweise positive Auswirkungen auf die Akkulaufzeit?

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Kurzum: Ihr könnt euch die Zeit sparen und darauf verzichten, regelmäßig alle Apps zwanghaft zu beenden. 9to5Mac Leser Caleb hat sich mit seiner Frage direkt an Apple Chef Tim Cook gewandt. Caleb fragte Cook, ob dieser regelmäßig seine Apps vollständig beendet und ob dies notwendig sei, um Akkulaufzeit zu sparen.

Die Antwort erhielt der User von Apples Software-Chef Craig Federighi. Diese fiel sehr kurz und sehr knapp aus „Nein und Nein“. Federighi schließt seine Apps nicht regelmäßig und dies bringt auch nichts, um Akku zu sparen.

Der App Switcher stellt eher eine Ansicht der zuletzt geöffneten Apps dar. Technisch gesehen, sind die Inhalte im RAM gespeichert. Gleichwohl gibt es Apps, die im Hintegrund laufen und Strom verbrauchen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Navigations-Apps und Apps, die im Hintergund Musik abspielen. Diese Apps verbrauchen allerdings auch nur Strom, wenn ihr sie tatsächlich nutzt.

Sinnvoll kann es jedoch sein, eine App komplett zu schließen, wenn diese nicht mehr reagiert. So könnt ihr diese einmal resetten. Ansonsten könnt ihr euch sparen, die Apps aus dem App Switcher zu werfen.

3 Kommentare

  • Eddi

    „Technisch gesehen, sind die Inhalte im RAM gespeichert.“

    Aber auch nur so lange bis da kein Platz mehr ist, was bei iPhones reativ schnell der Fall ist, danach ist die App beim erneuten öffnen ja auch genau so „träge“ als würde sie noch nicht laufen.

    Ich mache das auch unregelmäßig, vllt ein mal am Tag, einfach für die Ordnung damit man beim durchklicken schneller wieder die wichtigen Apps findet.

    11. Mrz 2016 | 11:11 Uhr | Kommentieren
  • Sam

    Das ist mir auch immer wieder aufgefallen. Keine Ahnung, warum manche Leute das immer noch denken. 😉

    11. Mrz 2016 | 12:26 Uhr | Kommentieren
  • Sagrido

    Weil’s immer wieder von sogenannten „Fachleuten“ in den Medien behauptet wird.

    14. Mrz 2016 | 15:52 Uhr | Kommentieren

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