Foxconn kauft Sharp – Apple dadurch weniger abhängig von Samsung?

| 15:55 Uhr | 0 Kommentare

Am gestrigen Tag wurde Vollzug gemeldet. Nachdem es wochenlange Spekulationen gab, dass Foxconn Sharp kauft, ist es seit gestern offiziell. 3,5 Milliarden Dollar lässt sich Foxconn die Übernahme kosten. Diese Übernahme dürfte Apple deutlich weniger abhängig von Samsung machen. Unter anderem bereiten Foxconn und Sharp den Übergang von LCD auf OLED vor.

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Apple zukünftig weniger abhängig von Samsung?

Wie das Wall Street Journal berichtet, ist Samsung aktuell für 95 Prozent der weltweiten OLED-Displayproduktion verantwortlich. Unter anderem sind OLED-Displays dünner als LC-Displays (LCD), da sie keine Hintergrundbeleuchtung besitzen. Zudem sind OLED-Displays akkuschonender und können ein gebogenes Design besitzen.

Gerüchten zufolge möchte Apple bei zukünftigen iPhone-Generationen auf OLED setzen. Dies könnte schon ab 2017 der Fall sein. Apple selbst möchte dabei allerdings so wenig wie möglich vom Rivalen Samsung abhängig sein und da könnte der Foxconn-Sharp-Deal ins Spiel kommen. Apple und Foxconn verfügen bereits über eine enge Geschäftsbeziehung. Diese könnte zukünftig noch enger sein.

Analysts say mobile device makers will increasingly shift to OLED due to several advantages over LCD displays. OLED displays are illuminated through individual pixels rather through a backlight, which means fewer layers and a thinner screen. The lack of a backlight means they are more energy-efficient, as black pixels are turned off, unlike in LCD displays. They also allow for curved or flexible designs.

Noch ist Samsung das einzige Unternehmen, welches OLED-Displays für Smartphones in großen Mengen herstellen kann. Japan Display und LG fahren bereits ihre Produktion hoch. Sharp befindet sich ebenso im Übergang zu OLED. Apple setzt bei seinen Komponenten auf mehrere Zulieferer. Noch wäre man bei OLED ziemlich abhängig von Samsung, dies wird sich mittelfristig jedoch deutlich ändern.

Kategorie: Apple

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