iPhone-Hack: FBI bedient sich eines professionellen Hackers

| 12:01 Uhr | 0 Kommentare

Die Streitigkeiten zwischen Apple und dem FBI haben wir in den letzten Wochen hinreichend thematisiert. Bisher gingen wir davon aus, dass das FBI mit der israelischen Firma Cellebrite kooperiert hat, um ein iPhone 5C zu hacken. Dieses wurde im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens sichergestellt. Nun tauchen jedoch neue Informationen auf, die darauf hindeuten, dass sich das FBI „andere“ Hilfe organisiert hat.

iphone-5c

FBI setzt auf professionellen Hacker

Wie The Washington Post berichtet, hat sich das FBI die Hilfe eines „professionellen Hackers“ eingekauft. Dieser wird als „gray-hat“ Forscher bezeichnet, der Sicherheitslücken an Behörden, auf dem Schwarzmarkt oder an Unternehmen verkauft, die Überwachungstools entwickeln.

Glaubt man der US-Zeitung, so hat der Hacker dem FBI eine bislang unbekannte iOS-Sicherheitslücke mitgeteilt. Diese konnte genutzt werden, um ein „kleines Stück Hardware“ zu konzipieren. Dieses Hilfsmittel konnte anschließend eingesetzt werden, um den Zugriff per Passcode auf das iPhone 5C zu ermöglichen. Die genutzte Hardware bietet den Zugriff, ohne dass das Gerät gelöscht wurde.

The new information was then used to create a piece of hardware that helped the FBI to crack the iPhone’s four-digit personal identification number without triggering a security feature that would have erased all the data, the individuals said.

The researchers, who typically keep a low profile, specialize in hunting for vulnerabilities in software and then in some cases selling them to the U.S. government. They were paid a one-time flat fee for the solution.

Weiter heißt es in dem Bericht, dass das FBI nicht die Hilfe von Cellebrite in Anspruch genommen hat, auch wenn die US-Behörde mit dem israelischen Unternehmen einen Vertrag geschlossen hat.

Kategorie: Apple

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