Apple-Patent: Touchpad simuliert Oberflächen

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Apple hat am Dienstag neben 61 weiteren Patenten ein Patent für Touchpads und andere Touch-Eingabegeräte erhalten. Die Technik soll in der Lage sein, Oberflächenbeschaffenheiten zu simulieren. Als Beispiele werden kaltes Metall, heißer Zement und generell Texturen genannt.

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Das Touchpad soll vibrieren und seine Temperatur ändern können. Der Vibrationsmotor dient dazu, Rauegrade der Oberflächen zu suggerieren. Je stärker die Vibration, umso rauer fühlt sich die Oberfläche an. Wenn der Motor beim Überfahren der Oberfläche mit dem Finger stärker oder schwächer rotiert, so fühlt der Nutzer Änderungen in der Oberflächenstruktur. Somit werden also auch unregelmäßige Texturen wie etwa bei Naturmaterialien wie Holz erfahrbar. Dabei ist die Touchpad-Oberfläche eigentlich aus Glas.

Das Patent wurde 2013 eingereicht. Es trägt den Titel „Touch Surface for Simulating Materials“ und wurde von Patently Apple entdeckt. Ob und wann der Konzern die Erfindung umsetzen wird, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sagen. Andererseits beweist dieses Patent, dass Apple Anstrengungen für die Weiterentwicklung von Mechanismen des haptischen Feedbacks unternommen hat.

Kategorie: Apple

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