Die häufigsten Smartphoneschäden 2015

| 14:10 Uhr | 1 Kommentar

Auch wenn ein Smartphone viele Vorteile gegenüber der alten Handy-Generation hat, hinken die Alleskönner in einer Disziplin hinterher. Wer im Schadensfall selbst Hand anlegen möchte, erinnert sich wehmütig an sein Nokia 1100. Die kompakte und komplexe Bauweise der Smartphones erschwert eine selbständige Reparatur. Ohne Spezialwerkzeuge kommt der gewillte Nutzer gar nicht erst in den Genuss des Innenlebens des wichtigen Geräts.

Somit ist fachmännische Unterstützung notwendig, was oft mit hohen Reparaturkosten verbunden ist. Doch welche Schadensarten treten besonders oft auf und wie hoch ist die anschließende Reparaturrechnung? In Kooperation mit Friendsurance können wir euch einen interessanten Einblick auf die häufigsten Handy- bzw. Smartphoneschäden geben.

Smartphone Schadensmeldung

Aufgrund des hohen Kaufpreis des iPhones, entscheiden sich verstärkt Apple Nutzer für eine Versicherung. Laut dem Bericht werden somit auch mehr Apple Geräte im Schadensfall bei der Versicherung gemeldet. Position zwei belegt Samsung, gefolgt von Sony.

Der teure Fall

Wer kennt es nicht? Das Gefühl, wenn das Smartphone aus der Hand gleitet, gefolgt von einem unangenehmen Geräusch, welches bei dem Aufprall auf dem harten Steinboden ertönt.

Auch wenn das Displayglas mittlerweile sehr stabil ist, zeigt es nach einem ungünstigen Fall, ab etwa einem Meter, einen unschönen Bruch. Mit 46,21% der gemeldeten Schäden, ist der Displaybruch der Spitzenreiter unserer Schadensstatistik. Die notwendige Reparatur schlägt durchschnittlich mit 271 Euro zu Buche.

Flüssigkeitsschäden

Nicht ganz so oft muss sich das Smartphone mit Flüssigkeiten auseinandersetzen. Geschichten von Toiletten-Bekanntschaften, bis hin zum Putzeimer, haben wir jedoch wahrscheinlich alle schon einmal gehört.

Wohl dem, wer nicht zu den 6,02% der Geschädigten zählt – denn eine Reparatur für durchschnittlich 315 Euro, lassen auch die Augen feucht werden.

Flüssigkeitsschäden am iPhone sind nicht durch die Garantie abgedeckt. Das iPhone, verfügt über einen eingebauten Flüssigkeitssensor (LCI), der anzeigt, ob das Gerät mit Flüssigkeiten in Verbindung gekommen ist. Die Farbe des Sensors ist normalerweise weiß oder silbern, doch wenn er in Kontakt mit einer Flüssigkeit kommt, färbt er sich vollständig rot. Eine hohe Luftfeuchtigkeit oder Temperaturänderungen haben keinen Einfluss auf dem Sensor.

Raub und Diebstahl

Kostspielig wird es, wenn das Gerät von einer Person entwendet wird. Ein Diebstahl liegt mit 0,91% der gemeldeten Fälle deutlich hinter den bereits aufgeführten Situationen. Im Gegensatz zu einem Diebstahl, beinhaltet ein Raub-Strafbestand die Drohung oder Anwendung von Gewalt bei der Wegnahme des Geräts. Dies liegt mit 0,15 % erfreulicherweise selten als Grund für eine Schadensart vor.

Das iPhone ist klarer Sieger bei der Kundenzufriedenheit. Wahrscheinlich sehen das Diebe ähnlich, denn diese haben es besonders auf Geräte mit einem Apfel-Logo abgesehen. Für Apple-Fans bedeutet dies ein Schaden mit einem Kostenpunkt von 700 Euro und mehr (Raub) bzw. 500 Euro und aufwärts (Diebstahl).

Friendsurance

Friendsurance

Die erfassten Daten beziehen sich ausschließlich auf Schadensmeldungen von Friendsurance Kunden. Friendsurance ist eine unabhängige Versicherungs-Plattform, die sich als Ziel gesetzt hat, ein faires und günstiges Versicherungsmodell anzubieten. So wird beispielsweise eine Schadensfreiheit mit Beitragsrückzahlungen belohnt.

Im Anschluss zeigen wir euch auch ein Informationsdokument von Friendsurance, hier erfahrt ihr, aus welchem Bundesland die meisten Schadensmeldung kommen oder auch wer mehr Versicherungsschäden meldet – Frauen oder Männer?

Nähre Informationen zur dem Versicherungs-Angebot, findet ihr auf der Friendsurance Webseite.

 

 

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Stefan R.

    Wenn das bei der „Rangliste“ der Hersteller absolute Zahlen sind, dann ergibt die Auswertung wenig Sinn. Aussagekraft hätte die Statistik zu den meisten Schadensfällen je Hersteller nur, wenn sie in Relation zur Anzahl der zu den jeweiligen Modellen abgeschlossenen Versicherungen gesetzt würde.

    09. Mai 2016 | 14:18 Uhr | Kommentieren

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