iPhone: OLED-Displays ab 2017

| 8:47 Uhr | 3 Kommentare

Die Firma Applied Materials zählt zu den wichtigsten OLED-Herstellern. Nach einem Bericht von Bloomberg am Montag hat der Anbieter eine rasante Produktionssteigerung zu verzeichnen, und zwar um das Vierfache der bisherigen Menge. Bestellungen durch Apple sollen dafür verantwortlich sein.

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Man rechnet mit einem Einsatz der OLED-Screens ab nächstem Jahr. Apple bereite sich frühzeitig auf deren Einsatz vor.

Laut Bloomberg produziert Applied Materials so viele Displays, wie in diesem Quartal hergestellt werden, in einem ganzen Jahr. Nach Aussagen des Firmenchefs Gary Dickerson kommen die neuen Bestellungen von Apple. „Wir wissen alle, wer der Marktführer im Bereich der Mobilfunkgeräte ist“, so Dickerson. Bloomberg deutet diese Aussage als einen Verweis auf den iPhone-Hersteller. Konkreter wurde der Applied-Materials-Chef nicht.

OLED erst ab 2017

Neun Monate dauere es von der Herstellung bis zum Einbau eines OLED-Display, heißt es aus der Firma. Damit ist klar: Die Technik werde frühestens bei der übernächsten iPhone-Generation zum Einsatz kommen können.

Die Produktionssteigerung bei Applied Materials stimmt mit Informationen von Seiten Samsungs, LG Displays und Sharps überein. Alle drei Konzerne liefern an Apple und alle drei haben ihre Investitionen in die Weiterentwicklung der OLED-Technologie erhöht.

Schon früher wurde über die Verwendung von AMOLED-Displays in den iPhones ab 2017 spekuliert. In die Bildschirme wiederum sollen auch Kameras, Touch ID-Scanner und andere Komponenten integriert werden. OLED-Displays sind dünner als herkömmliche Displays. Sie sollen weniger Strom verbrauchen und kontrastreicher sein.

Das iPhone 7 zählt noch nicht zu den OLED-Smartphones. Hier wird Apple nach dem jetzigen Erkenntnisstand noch auf die bewährte LCD-Technik setzen. Neuheiten an dieser Generation, insbesondere bei den iPhone-Plus-Modellen, sollen eine Zweilinsenkamera und drei Gigabyte RAM sein.

Kategorie: iPhone

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3 Kommentare

  • Denner

    Dann ist es nicht für Apple, denn Apple ist bei weitem nicht Marktführer für Mobilfunkgeräte…

    24. Mai 2016 | 10:09 Uhr | Kommentieren
    • Krusty

      Wurde falsch übersetzt; im Originaltext heisst es „mobile products“. Darunter fallen also auch iPads, iPods und – je nachdem wie eng oder weit man diese Kategorie definiert – auch MacBooks.

      24. Mai 2016 | 10:23 Uhr | Kommentieren
    • Andi

      Es gibt nur ein Hersteller der so große Mengen auf einmal bestellt und das ist eindeutig Apple.

      24. Mai 2016 | 11:38 Uhr | Kommentieren

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