Apple arbeitet an Ladestationen für Elektro-Autos

| 19:45 Uhr | 1 Kommentar

Je mehr Gerüchte rund um das sogenannte Apple Car auftauchten, desto mehr unterliegt man der Vermutung, dass Apple tatsächlich an einem Elektro-Auto arbeitet. Als die ersten Gerüchte zum Apple Car auftauchten, waren wir ehrlicherweise sehr skeptisch, mittlerweile können wir uns gut vorstellen, dass Apple etwas im Schilde führt und am Apple Car arbeitet.

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Infrastruktur zum Aufladen von Elektroautos

Am heutigen Tag gibt es ein weiteres Indiz dafür, dass Apple an einem Apple Car arbeitet. So berichtet Reuters, dass Apple weitere Ingenieure eingestellt und mit verschiedenen Unternehmen gesprochen hat, die Ladestationen für Elektroautos zu erforschen.

Konkret soll Apple mit den Unternehmen darübr gesprochen haben, welche Technologien sie für den Ladevorgang einsetzen. Allerdings wollen diese nicht zuviel verraten, da sie Apple als Konkurrenten sehen. Apple macht sich Gedanken und plant die Infrastruktur, wie das Apple Car geladen werden kann. Dazu gehört auch die entsprechende Software für den Ladevorgang.

Besitzer von Elektrofahrzeugen sind an „spezielle“ Ladestationen gebunden, die man heutzutage nicht flächendeckend findet. Benzin und Diesel gibt es fast an jeder Ecke, aber wie sieht es mit Ladestationen für Elektrofahrzuge aus? Wie kann Apple Car wieder aufgefüllt werden? Gut möglich, dass Apple auch  nach einer Möglichkeit sucht, Akkus besonders schnell aufladen zu können, damit nicht zu viel Zeit beim Ladevorgang verloren geht. So könnte man sich von der Konkurrenz abheben.

In den letzten Monaten hat Apple bereits verschiedene Akku-Spezialisten angeheuert. Unter anderem wechselte Rónán Ó Braonáin von BMW zu Apple. Aber auch Nan Liu und Kurt Adelberger entschieden sich bereits für Apple. Spannendes Thema, welches uns sicherlich noch in paar Jahre begleiten wird.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Daniel

    Die Aussage, dass Besitzer von Elektrofahrzeugen an spezielle Ladestationen gebunden seien ist so nicht ganz richtig.
    Auch wenn man solche Ladestationen benötigt, um sein Fahrzeug schnell aufzuladen, lassen sich viele (evtl. alle?, zumindest die gängigen) auch über ganz normalen Hausstrom aufladen (bei manchen Modellen ist dazu eine Wallbox (quasi Ladegerät) nötig).
    Im Prinzip bekommt man den Treibstoff für ein Elektrofahrzeug also wesentlich leichter, als Diesel oder Benzin, denn es dürfte wesentlich mehr Steckdosen als Tankstellen geben.
    Der Aufbau von Ladestationen ist primär relevant für Leute, die entweder häufig größere Strecken (länger als die Reichweite der Batterie) zurücklegen müssen, oder die keine Möglichkeit haben, das Auto während der Zeit, die es nicht benutzt wird, an den Strom zu hängen (weil man z.B. keinen festen Parkplatz/Garage, oder dort keinen Stromanschluss hat). Zumindest für erstere Gruppe ist es aber ohnehin eher fraglich, ob ein Elektrofahrzeug die richtige Wahl ist.
    Für alle anderen, insbesondere für Pendler, die innerhalb der Reichweite pendeln, ist es aber auch ohne ein solches Netz von Ladestationen bereits jetzt problemlos möglich Elektrofahrzeuge im täglichen Gebrauch erfolgreich einzusetzen.
    Ich bin selber Pendler – einfache Strecke 36km, fahre seit zwei Jahren ein Elektroauto (einen Nissan LEAF) und hab bislang noch nie eine solche Ladestation gebraucht.

    26. Mai 2016 | 8:55 Uhr | Kommentieren

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