Vorerst keine Genehmigung für Apple Stores in Indien

| 12:54 Uhr | 0 Kommentare

Apples Indien-Trip muss wohl noch etwas warten. Die geplanten drei Apple Stores in Indien scheitern zunächst an einer Vorgabe des indischen Finanzministeriums. Diese besagt für ausländische Unternehmen, dass mindestens 30 Prozent der Produkte oder ihrer Komponenten in Indien hergestellt worden sein müssen.

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Keine Zutaten aus der Region

Die Produktionsvorgabe kann Apple bekanntlich nicht erfüllen, da der Großteil der angebotenen Waren in China hergestellt werden. Glücklicherweise sieht das Gesetzbuch eine Hintertür für spezielle Gelegenheiten vor. Sie erlaubt Unternehmen, die technologisch besonders anspruchsvolle Produkte verkaufen, auch bei einer Nichterfüllung der Vorgabe, Läden zu eröffnen.

Apple auf dem Prüfstand

Dieses Kriterium konnte Apple jedoch laut der Abteilung für Industriepolitik und Promotion nicht erfüllen.

“They did ask for a waiver but didn’t provide any material on record to justify it. The decision was taken only after a thorough examination of their application,“

Somit konnte Apple die Verantwortlichen mit dem Antrag nicht überzeugen, dass die Produktlinie als “State of the Art“ Technologie angesehen werden kann.

Ohne die Erlaubnis für eigene Apple Stores in Indien, ist Apple weiterhin auf Drittanbieter angewiesen. Mit einem Wachstum von 56 Prozent bei den jährlichen iPhone-Verkaufszahlen in Indien, wird Apple die indischen Retail Stores noch nicht abgeschrieben haben und mit Sicherheit einen zweiten Anlauf wagen. Möglicherweise wird eine Produktpräsentation die Verantwortlichen überzeugen können. (via)

Kategorie: Apple

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