Facebook Messenger: optionale End-to-End-Verschlüsselung in Planung

| 17:25 Uhr | 1 Kommentar

Facebook plant die Einführung einer optionalen End-to-End Verschlüsselung für den hauseigenen Facebook Messenger. Diesen nutzen derzeit mehr als 900 Millionen Menschen rund um den Globus.

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Facebook plant optionale End-to-End-Verschlüsselung für den Messenger

Seit geraumer Zeit gehört auch der WhatsApp Messenger zum Facebook-Imperium. Für diesen bietet das Unternehmen bereits seit einigen Wochen eine End-to-End-Verschlüsselung an. Nun soll auch dem Facebook Messenger eine End-to-End-Verschlüsselung verpasst werden.

Wie The Guardian berichtet, plant Facebook die Einführung einer optionalen Verschlüsselung. An dieser Stelle drängt sich die Frage auf, warum Facebook die Funktion optional anbieten möchte? Die Antwort liefern die Kollegen auch. Drei mit der Materie vertrauten Personen berichten, dass die Verschlüsselung Einfluss auf die künstliche Intelligenz des Messengers nimmt und somit Messenger-Funktionen wie Chatbots beeinflusst werden. Zukünftig müsst ihr also entscheiden, ob euch die Verschlüsselung wichtiger ist oder die künstliche Intelligenz des Messenger. Die Einführung der Verschlüsselung soll im Sommer erfolgen.

Auch Google wird bei seinem kommenden Allo-Messenger eine optionale End-to-End-Verschlüsselung ls Inkognito-Modus anbieten. Damit würde die Kommunikation über Services von Apple, Facebook und Google verschlüsselt stattfinden, sicherlich ein Dorn im Auge des FBI.

1 Kommentare

  • glashaus

    Ich trau‘ der Sache irgendwie nicht, da Facebook schliesslich mit Nutzerdaten Geld macht. Offenbar reicht es ihnen, die Metadaten auszuwerten. Nicht, dass ich deswegen ganz auf den Facebook Messenger verzichten würde, aber jede Kommunikation mit privatem Charakter läuft bei mir über Threema.

    03. Jun 2016 | 18:56 Uhr | Kommentieren

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