Übergangsregelung für Apple Stores in Indien

| 8:15 Uhr | 0 Kommentare

Apple kann nun doch seine Apple Stores in Indien betreiben. Die Regierung hat ihr Entgegenkommen signalisiert – und zwar ohne dass Apple zuvor einen Teil seiner Produktion in das Land verlagern muss, wie die Times of India am Montag meldete. Offiziell ist die Entscheidung aber noch nicht.

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Das Angebot der Regierung solle etwa zwei bis drei Jahre lang gelten, heißt es in dem Bericht. Eigentlich müsste der Konzern für die Erlaubnis zur Eröffnung der Apple Stores mindestens 30 Prozent der Produktion in Indien ansiedeln. Diese Festlegung sei erst im vergangenen Jahr getroffen worden. Sie bezieht sich auf alle ausländischen Konzerne, die in eigenen Einzelhandelsgeschäften ausschließlich ihre eigenen Produkte anbieten. Mit einer Ausnahme für Apple möchte man dem Konzern den Start leichter machen.

Die Einzelheiten würden derzeit noch auf ministerieller Ebene diskutiert. Vergangene Woche hatte die Wirtschaftsministerin Nirmala Sitharaman bereits eine Lockerung der Regel in Aussicht gestellt. Aber grundsätzlich möchte man doch daran festhalten. Es geht um die Schaffung von Arbeitsplätzen im Land.

Wenn ausländische Konzerne schon Zutritt zu einem so großen Markt wie dem indischen erhalten, sollten sie zumindest auch etwas für das Land tun, argumentierte der Finanzminister Arun Jaitley. Er befürchtet, Indien könne sonst zu einem reinen Absatzmarkt degradiert werden.

Kategorie: Apple

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