Neue Hinweise: Apple möchte sich AirPods als Markenzeichnen registrieren lassen

| 18:32 Uhr | 0 Kommentare

Vor ein paar Wochen haben wir darüber informiert, dass Apple an neuen drahtlosen Kopfhörern arbeitet. Diese könnten parallel zum iPhone 7 vorgestellt werden. Es heißt, dass Apple beim iPhone 7 auf den klassischen Kopfhöreranschluss verzichtet und stattdessen auf Bluetooth- und Lightning-Kopfhörer setzt. Apple könnte beispielsweise Lightning-Earpods dem iPhone 7 beilegen und drahtlose AirPods optional zum Kauf anbieten.

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Neue Hinweise auf AirPods

Ende letzten Jahres gab es bereits Indizien darauf, dass sich Apple den Markenzeichen „AirPods“ in verschiedenen Ländern sichern möchte. Um den Prozess zu verschleiern setzt Apple augenscheinlich auf ein Tochterunternehmen namens Entertainment in Flight LLC.

Diese Firma sitzt im Corporation Trust Center, ein Standpunkt, den Apple bereits des öfteren für „Mittelsfirmen“ genutzt hat. Weiter ist bekannt, dass die genannte Firma in den verschiedenen Ländern mit Firmen und Anwaltskanzleien zusammengearbeitet hat, mit denen Apple in der Vergangenheit ähnlich gelagerte Fälle behandelt hat.

Nun gibt es weitere Indizien, dass tatsächlich Apple hinter Entertainment in Flight LLC steckt. Mittlerweile hat der Antrag auf den Markennamen verschiedene Stationen der US-Behörden durchlaufen und es zeigt sich immer mehr, dass Apple dahintersteckt. Unter anderem tauchte in den von Apple eingereichten Unterlagen die Unterschrift von Jonathan Brown auf. Zufällig beschäftigt Apple einen Anwalt mit genau diesem Namen. Seine Bezeichnung lautet „Senior Standards Counsel“. Bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Rambus beschäftigte er sich unter anderem mit Markenzeichen und Patenten.

Die Kollegen von Macrumors haben die Unterschrift aus dem aktuellen AirPods Antrag mit einer älteren Unterschrift von Brown bei Rambus verglichen und kommen zu dem Ergebnis, dass es sich um die gleiche Person handelt.

Apple hat weitere Dokumente rund um die Registrierung des Markenzeichens einen Tag vor Ablauf der 6-Monatsfrist eingereicht. Dies deutet daraufhin, dass das Unternehmen den Prozess so lang wie möglich strecken möchte, da noch kein zugehöriges Produkt vorgestellt wurde. Wir können uns gut vorstellen, dass Apple bzw. Beats parallel zur iPhone Präsentation neue Bluetooth-Kopfhörer präsentiert, die mit dem iPhone, der Apple Watch und vielen weiteren Produkten genutzt werden können.

Bereits in der Vergangenheit hat Apple mehrfach auf Tarnfirmen gesetzt, um Markenzeichen wie iPad, iWatch oder CarPlay zu registrieren. Nicht immer führte eine solche Registrierung auch zu einem Produkt mit dem entsprechenden Namen.

Kategorie: iPhone

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