Apple betreibt angeblich geheimes Labor für Karten-App in Berlin

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Seit 2012 und dem Start von iOS 6 bietet Apple eine eigene Karten-Applikation in iOS an. Google Maps wurde aus dem System gestrichen und Apples Karten-App ging als vorinstallierte App an den Start. Nach einem holprigen Start hat Apple in den letzten Jahren bereits zahlreiche Verbesserungen implementiert und wie es scheint, wird Apple die App auch weiterhin deutlich aufwerten. Darauf deutet ein aktueller Bericht. Doch nicht nur für die Karten-App könnte das geheime Labor in Berlin von Bedeutung sein, auch Apple Car könnte damit gefüttert werden.


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Geheimes Apple Karten-Labor in Berlin?

Wie die Berliner Zeitung am heutigen Tag berichtet und sich auf Insiderkreise beruft, betreibt Apple in Berlin ein geheimes Entwicklerbüro. In diesem sollen mehr als ein Dutzend erfahrene Programmierer, Karten-Spezialisten und Produkt-Manager vor allem an Apples Kartendienst Maps und damit verbundenen ortsbezogenen Diensten arbeiten. Unter anderem soll die Navigation mit U-Bahnen, Bussen und Straßenbahnen in Apple Maps integriert werden.

Weiter heißt es in dem Bericht, dass es zu Apples neuer Strategie gehört, massiv Ressourcen in die Produktion von eigenem Kartenmaterial zu stecken, um die volle Verfügungsgewalt über diese zu erlangen und nicht mehr so stark auf externe Services angewiesen zu sein.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Apple unter dem Namen Projekt Titan an einem eigenen Apple Car arbeitet. Karten-Daten gelten auch für selbstfahrende Autos als essentiell. Der Grund, warum sich Apple für Berlin entschieden hat, soll der sein, dass Apple massiv Kartendatenspezialisten von Here abgeworben haben soll. Here wurde im vergangenen Jahr für 2,8 Milliarden Dollar von Mercedes, BMW und Audi übernommen.

Erst kürzlich hatte Apple offiziell bestätigt, dass das Unternehmen im indischen Hyderabad ein Entwicklerzentrum für 4.000 Mitarbeiter eröffnet, welches sich um die Apple Karten-App kümmert.

Kategorie: Apple

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