Apple plant 10,5 Zoll iPad Pro für 2017, „revolutionäres“ OLED-iPad für 2018

| 9:02 Uhr | 12 Kommentare

Es gibt neues rund um die iPad-Familie. Auch wenn dieser Tage die Gerüchte rund um das iPhone 7 dominieren, arbeitet Apple im Hintegrund an vielen weiteren Produkten, so z.B. auch an neuen iPad-Modellen. Hierzu tauchen zum Start in die neue Woche interessante Gerüchte auf.

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Apple plant 10,5 Zoll iPad Pro für 2017

Am heutigen Tag meldet sich der für gewöhnlich gut unterrichtete Analyst Ming Chi Kuo zu Wort und vermeldet, dass Apple an einem neuen 10,5 Zoll iPad Pro arbeitet. Kuo hat in der Vergangenheit bereits mehrfach seine sehr guten Kontakte zur Apple Zulieferkette unter Beweis gestellt, so dass wir auch dieses Mal besonders gut zuhören

Kuo erwartet, dass Apple in 2017 drei neue iPad-Modelle auf den Markt bringen wird (12,9 Zoll iPad Pro 2, ein neues 10,5 Zoll iPad Pro und ein preisgünstigeres 9,7 Zoll iPad). Ein 10,5 Zoll iPad, so der Analyst, könnte sich besonders gut für den Bildungsmarkt und für Unternehmen eignen. Von daher geht er davon aus, dass Apple im kommenden Jahr ein 10,5 Zoll iPad Pro vorstellen wird. Dieses 10,5 Zoll Modell sowie das 12,9 Zoll iPad Pro werden einen A10X Chip spendiert bekommen, der von  TSMC im 10nm Prozess produziert wird. Das preisgünstigere 9,7 Zoll iPad soll den A9X-Chip erhalten, der ebenso von TSMC exklusiv gefertigt wird.

„revolutionäres“ OLED-iPad für 2018

Kuo blickt noch ein Stück weiter in die Zukunft und spricht davon, dass Apple an „revolutionären“ Veränderungen für die iPad-Linie arbeitet, die frühestens ab 2018 zum Tragen kommen. Die Rede ist von größeren Designänderungen und dem Wechsel zum AMOLED-Display.

Revolutionary iPad model likely to be introduced in 2018F at the earliest, with radical changes in form factor design & user behavior on adoption of flexible AMOLED panel. We believe iPad will follow in the footsteps of the iPhone by adopting AMOLED panel in 2018F at the earliest. If Apple can truly tap the potential of a flexible AMOLED panel, we believe the new iPad model will offer new selling points through radical form factor design and user behavior changes, which could benefit shipments.

Klingt spannnd und könnte dazu beitragen, dass sich die iPad-Verkaufszahlen wieder erholen. Diese sind in den letzten Quartalen stetig gesunken. Neue 2017er Modelle sowie größere Änderungen ab 2018 könnten wieder neue Kaufanreize bieten.

Kategorie: iPad

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12 Kommentare

  • Matze

    Die iPads sind schon klasse. Allerdings sind die Preise auch gepfeffert. Ich habe selbst das 1, 4 und Air 2. das 4 tut immer noch gute Dienste als Zweitgerät für die Homeautomation. Vom Air 2 brauchen wir gar nicht sprechen, denn es wird bei diesen Preisen sicherlich nicht ersetzt. Ich benutze mein Pad täglich mehrere Stunden am Tag und meinen Mac nur für Arbeiten, die ich am Pad nicht oder nur umständlich erledigen kann. Was mich reizen würde, ist allerdings der Pencil, dafür wären dann 1128€ fällig. Dafür fahre ich dann doch lieber einmal mehr in den Urlaub und nutze mein Air 2 weiter. Habe in den vergangenen Jahren eh schon Zuviel bei Apple investiert.

    15. Aug 2016 | 9:26 Uhr | Kommentieren
  • Bernhard Prawer

    An den Verfasser dieses Artikels eine Frage. Da ich an dem IPad Pro 2 mit 12,9 Zoll interessiert bin, möchte ich gerne wissen, ob denn schon bekannt ist, wann diese IPads 2017 auf den Matkt kommen? Ist da schon diesbezüglich was bekannt? Freue mich auf eine Antwort,.
    Grüße Bernhard

    15. Aug 2016 | 12:19 Uhr | Kommentieren
    • Joemax

      Bin zwar nicht der Verfasser des Artikels, würde aber behaupten, dass die iPads 2017- wie eigentlich in jedem Jahr – wieder im Herbst (September, Oktober) erscheinen. Würde mich schwer wundern, wenn Apple diesen Zyklus ändert.

      15. Aug 2016 | 12:25 Uhr | Kommentieren
    • Macerkopf

      Hi, mal abwarten, ob Apple dieses Jahr noch was passiert. Frühjahr und Herbst sind meist die Termine, bei denen Apple neue Hardware/iPads vorstellt. Im Herbst letzten Jahres gab es das 12,9 Zoll iPad Pro und im März dieses Jahres erschien das 9,7 Zoll iPad Pro. Wir vermuten, dass es vor März 2017 keine neuen iPads gibt.

      15. Aug 2016 | 13:15 Uhr | Kommentieren
      • iArnold

        Exakt das denke ich auch. Am meisten gespannt bin ich aber, wohin die Reise beim iPad mini geht. Für mich ist es vom Formfaktor her das perfekte Tablet, ich hoffe, sie behalten es weiterhin im Programm und aktualisieren es auch stets.

        15. Aug 2016 | 20:35 Uhr | Kommentieren
  • Magic21

    das revolutionäre ipad 2018, das revolutionäre iphone 2017.

    apple, das ist zu spät.

    keine frage, die geräte und das OS sind klasse, aber bis 2017 gar 2018 könnte die android konkurrenz was die hardware betrifft schon lichtjahre entfernt sein. die sind jetzt schon vorne, wenn man sich die dünnen displayränder, edge modelle oder akku und display technologie anschaut….. apple ist ein jahr hinten dran und da wird 17/18 eine revolutionäre produktpalette nur die lücke stopfen.

    15. Aug 2016 | 15:36 Uhr | Kommentieren
    • Eddi

      Vorm iPhone 5s hätte ich dir zugestimmt, aber seit dem es Touch ID gibt ist Apple doch eher den anderen voraus bzw gleichauf. Dass es kein Edge Display gibt liegt ja nicht daran dass sie nicht könnten, sondern nicht wollen und die Kunden sind offensichtlich zufrieden. Vergleich doch mal die verkaufszahlen vom iPhone 6s und vom S6 Edge. Der Markt ist zu klein als dass es sich lohnen würde. Imho gab es 2 revolutionäre Dinge bei smartphones, zum einen kapazitive Touchscreens und zum anderen Fingerabdruckscanner die durch alleiniges auflegen und sehr sehr schnell funktionieren. Alles andere sind nur geringfügige Verbesserungen Jahr für Jahr.

      15. Aug 2016 | 16:21 Uhr | Kommentieren
      • Krusty

        Es gab noch eine 3. revolutionäre Sache: der Start des App Stores in 2008.

        15. Aug 2016 | 16:56 Uhr | Kommentieren
        • Eddi

          Ich weiß nicht so recht, Plattformen auf denen es Programme für bestimmte Betriebssysteme gibt gab’s auch vorher, halt nicht als App sondern nur im Browser, aber das ist jetzt für mich kein großer Unterschied. Hab auch schon 3 Jahre vorm iPhone Programme auf nem Windows Mobile Smartphone installiert, Apple hats leichter gemacht, aber nicht möglich gemacht.

          15. Aug 2016 | 18:13 Uhr | Kommentieren
  • Marco123

    Ich denke Apple kommt nicht an die Technologie (also randloser Amoled Bildschirm) vom Samsung ran. Die haben da einen technischen Vorsprung und nutzen ihn aus. Wenn nicht andere grosse Hersteller da nachziehen, hat Apple es schwer.
    Wenn Apple ein Zweiseiten-Edge bringt ist dann Samsung schon bei Vierseite-Edge.

    15. Aug 2016 | 17:33 Uhr | Kommentieren
    • Eddi

      Könnte Samsung 200 Millionen Edge Displays pro Jahr verkaufen würden sie das natürlich tun. Deren S7 wurden geschätzt 16 Mio mal verkauft, die Edge Variante macht bestimmt nur 50% aus, also wär der Gewinn mit den Displays alleine vermutlich gewaltiger.

      Kaufkriterium sind halt immer noch nicht die Features sondern das Betriebssystem. Liefe iOS auf allen Androiden würde sich der ein oder andere sicher auch anders entscheiden. Ich hätte dann ein Z5 genommen, das benutze ich gerade als Arbeitshandy, aber es ist doch irgendwie langsamer alles.

      15. Aug 2016 | 18:20 Uhr | Kommentieren
      • Marco123

        Das mit dem Mehr-Gewinn bei 200 Mio Displays leuchtet ein.
        Marketing Gegenargument, Samsung hat sehr lange gebraucht um den „irrationalen“ Hype für Apple angehen zu können.
        Vielleicht ist es ein Strategie, verhungern tut Samsung nicht. Letztendlich kriegen wir es jetzt aber nicht raus.
        Oder wir fliegen nach Koreas und suchen in Bars nach Hübschen, in hohen Samsungpositionen, legen sie flach und versuchen Infos zu bekommen 😊.

        Wenn iOS woanders laufen würde hätte ich auch ein anderes Handy.

        Vorhin wieder bei Siri: spiele disturbed sound of sei lenz, das hat siri auf dem Bildschrim dargestellt. Ist im Prinzip nah dran, aber sie (es) findet es natürlich nicht. Da ist Google ewig vorraus.

        15. Aug 2016 | 19:00 Uhr | Kommentieren

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