Apple Music, Spotify und Co. sorgen für Wachstum der Musik-Branche

| 11:35 Uhr | 0 Kommentare

In den letzten Jahren hatte die Musikindustrie zu kämpfen. Musik-Downloads, CD-Verkäufe etc. gingen zurück und der Gesamtumsatz der Branche sank. Musik-Streaming-Dienste werden immer beliebter. Apple Music und Spotify bestimmen das Geschehen und sorgen dafür, dass die Branche wieder wächst.

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Musik-Streaming-Dienste sorgen für Wachstum der Branche

Nach knapp zwei Jahrzehnten, in denen die Musikbranche mit Umsatzrückgängen zu kämpfen hatte, sinkende Preise und Musik-Piraterie trugen sicherlich ihren Teil bei, blickt die Branche wieder in eine etwas rosigere Zukunft. Dank Apple Music und Co. gibt es wieder ein Wachstum.

Wie Bloomberg berichtet, ist die Musikbranche auf einem guten Weg, zum zweiten Mal in Folge ein Umsatzwachstum zu verzeichnen. Dies ist das erste Mal nach 1998 und 1999 der Fall, als die CD ihren Hochpunkt erreichte. In der ersten Jahreshälfte kletterte der Umsatz in den USA um 8,1 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Im gleichen Zeitraum stieg der Umsatz durch Musikstreaming-Dienste in den USA um 57 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar.

„Viele Services scheffeln für sich Milliarden-Dollar und das auf dem Rücken der Popularität der Musik, zahlen allerdings verhältnismäßig nur wenige Cents an Künstler und Plattenfirmen“, so der RIAA-Vorsitzender Cary Sherman.

Der Trend in Richtung Musik-Streaming-Dienst ist nicht nur in den USA, sondern auch in vielen weiteren Ländern zu verzeichnen. Apple Music blickt mittlerweile auf 17 Millionen zahlende Abonnenten. Demgegenüber steht Spotify mit über 40 Millionen zahlenden Nutzern. Darüberhinaus setzen deutlich mehr Anwender auf das kostenlose Spotify Free. Dies ist der Musikbranche allerdings ein Dorn im Auge, da auf diese Art und Weise nur sehr wenig Geld verdient werden kann.

Kategorie: Apple

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